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Barsinghausen Seniorenbesuchsdienst sucht weitere Mitstreiter
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Seniorenbesuchsdienst sucht weitere Mitstreiter
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00:18 19.11.2017
Der stellvertretende Bürgermeister Max Matthiesen (von links) ist zu Gast beim Treffen des Senioren-Besuchsdienstes und informiert sich bei Organisator Dieter Hungerecker und einigen Helferinnen über deren Arbeit. Quelle: Mirko Haendel
Barsinghausen

Zum zweiten Mal in diesem Jahr trafen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter jetzt zum Erfahrungsaustausch im Dorfcafé Eckerde. Der Tenor: Die Arbeit macht sehr viel Spaß – und man kann nie genug Helfer haben.

Derzeit sind 17 Frauen und Männer für den Besuchsdienst tätig. Die meisten treffen sich regelmäßig, zumeist ein- oder zweimal in der Woche, mit Bewohnern von Pflege- und Seniorenheimen in Barsinghausen, um mit diesen zu reden oder bei Besorgungen zu helfen. Einige besuchen Menschen in ihren privaten Häusern oder Wohnungen. In der Regel kontaktiert der Besuchsdienst die sechs Pflegeheime in der Stadt. Manchmal melden sich aber auch die Pflegedienstleitungen und Angehörige der Senioren bei Dieter Hungerecker, dem Leister des Seniorenbüros. Während es kein Problem sei, Kontakt zu Heimbewohnern herzustellen, gestalte sich die Kontaktaufnahme im häuslichen Bereich schwieriger, berichtet Hungerecker. „Wir haben genug Helfer für die Hausbesuche, aber nur wenige hilfsbedürftige Personen, die sich bei uns melden“, sagt der Leiter. „Bei vielen alten Menschen bestehen einfach zu viele Bedenken, fremde Menschen in ihr Haus zu lassen.“

In den Gesprächen wird immer wieder deutlich, wie sehr die Senioren, aber auch die Helfer, die teils nur wenig jünger sind, von der Arbeit des Besuchsdienstes profitieren. „Es entstehen richtige Freundschaften“, sagt Eva Reinecke, die mehrere Senioren besucht. Und Monika Weise, die einen 92-jährigen Mann betreut, scherzt: „Der Herr kümmert sich mehr um mich, als ich mich um ihn. Der ist richtig glücklich, und ich habe das Gefühl, meinen eigenen Großvater zu betreuen.“

Doch die Helfer machen auch negative Erfahrungen. So beklagten sie die weit verbreitete Sprachlosigkeit der Heimbewohner untereinander. „Und daher können wir nicht genug Helfer beim Besuchsdienst haben“, betonte Hungerecker. Interessenten, die den Besuchsdienst des Seniorenbüros unterstützen möchten, können sich bei Dieter Hungerecker unter der Telefonnummer (0 51 05) 8 34 74 oder per E-Mail an d.hungerecker@kabelmail.de melden.

Von Mirko Haendel

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