Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Barsinghausen Stadt nutzt Geldsegen für Straßensanierung
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Stadt nutzt Geldsegen für Straßensanierung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:26 16.11.2017
Die Fahrbahndecke im südlichen Abschnitt der Rehrbrinkstraße ist marode. Mit Überschüssen aus dem Haushalt will die Stadt die Fahrbahninstandsetzung finanzieren. Quelle: Andreas Kannegießer
Anzeige
Barsinghausen

 Die ohnehin guten finanziellen Aussichten für die Stadt Barsinghausen haben sich ein weiteres Mal verbessert. Seit der Verabschiedung des Nachtragshaushaltsplans Ende August sind noch einmal rund eine Million Euro mehr Gewerbesteuer als veranschlagt an die Stadt geflossen. Auch die an die Kommune überwiesenen Einkommensteueranteile fallen bis zum Jahresende um rund 350.000 Euro höher aus als bisher geschätzt. Gleichzeitig muss die Stadt für Personal 670.000 Euro weniger ausgeben als geplant, weil offene Stellen derzeit nicht besetzt werden können. 

Die Stadt reagiert auf den Geldsegen in Millionenhöhe mit einem zweiten Nachtragsetat. Darin ist ein kurzfristig aufgelegtes Sanierungsprogramm für zehn städtische Straßen in verschiedenen Ortsteilen enthalten. Die Kommune plant für dieses Vorhaben rund 1,39 Millionen Euro Ausgaben ein. 

Die Entscheidung für das Straßensanierungsprogramm und den zweiten Nachtragsetat sei in der Verwaltung kurzfristig gefallen, sagt der Leiter des Bürgermeisterstabes, Stefan Müller. Er spricht von einem „finanziellen Rundumschlag“. Das habe auch haushaltsrechtliche Gründe: „Für ein Straßensanierungsprogramm können Rückstellungen gebildet werden, aber wir müssen das Geld nicht sofort ausgeben.“ Nach Müllers Worten hat der Fachdienst Tiefbau in der Verwaltung kurzfristig eine Befahrung organisiert und dabei die Straßen ausgewählt, die besonders instandhaltungsbedürftig sind. Die Wahl ist auf die südliche Rehrbrinkstraße in der Kernstadt und auf die Ortsteilstraßen Am Untergut und Haselnußecke (Egestorf), Wördenfeldstraße und Lilienweg (Stemmen), Feldstraße (Winninghausen), Lohrere (Bantorf), Am Kucksberg (Göxe), Im Sackfeld (Langreder) und Bolteweg (Eckerde) gefallen. Die Verwaltung kann mit dem einmal beschlossenen Programm und dem zurückgelegten Geld die Bauarbeiten auf zwei oder drei Jahre verteilen, wie Müller erläutert. Er betont, dass es sich überall um Instandhaltungsarbeiten und keine Grundsanierungen handelt, sodass keine Straßenausbaubeiträge von den Anliegern zu entrichten sind.

Die Gründe für die erneute deutliche Steigerung der städtischen Einnahmen erklärt der Leiter des Bürgermeisterstabes mit den guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. „Auch den Barsinghäuser Unternehmen geht es gut“, sagt Müller. Dies zeigten die Nachzahlungen, die zu dem erneuten Anstieg beim Gewerbesteueraufkommen geführt hätten. „Auch Unternehmensansiedlungen aus den vergangenen Jahren wirken sich nun aus.“ 

Von Andreas Kannegießer

Im Alter werden viele Menschen einsam. Dieser Entwicklung wollen die Helfer des Besuchsdienstes entgegenwirken, der vom Seniorenbüro der Stadt Barsinghausen organisiert wird.

19.11.2017

Für das Wohnquartier in der Nordstadt erwartet die Stadt Barsinghausen in den nächsten Jahren einen starken Strukturwandel. Diesen Wandel will die Stadt mit einem energetischen Quartierskonzept begleiten, finanziell unterstützt von 32500 Euro aus Fördermitteln des Bundes.

19.11.2017

Berufsschullehrer aus fünf europäischen Ländern sind derzeit in der Region zu Gast, um sich auszutauschen. Auf dem Hof Voges in Bantorf haben die Pädagogen zusammen einen angehenden Landwirt geprüft. 

16.11.2017
Anzeige