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Barsinghausen Stadt will iPads für den Rat anschaffen
Aus der Region Region Hannover Barsinghausen Stadt will iPads für den Rat anschaffen
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19:41 21.11.2013
Klein und übersichtlich: Auf einem iPad mit einer drahtlos verbundenen Tastatur lässt sich die gesamte Ratsarbeit erledigen - ohne die früher üblichen Papierstapel mit Beschlussvorlagen. Quelle: Andreas Kannegießer
Barsinghausen

Die Stadt verspricht sich Einsparungen in Höhe von jährlich mehr als 60.000 Euro von der Einführung der modernen Technik, weil eine Stelle im Druckerei- und Botendienst eingespart werden kann. Jedes der 39 Ratsmitglieder soll einen iPad-Tablet-Computer erhalten, mit denen alle Unterlagen heruntergeladen und gespeichert werden können. Ungeklärt ist aber noch, wie die mehr als zwei Dutzend beratenden Mitglieder in den Fachausschüssen künftig ihre Informationen erhalten werden. „Wir können unser Einsparungsziel nicht erreichen, wenn wir iPads für alle anschaffen würden oder wenn ein Teil der Unterlagen gedruckt werden müsste“, sagte Bürgermeister Marc Lahmann in der Sitzung des Verwaltungssteuerungsausschusses. Eine denkbare Lösung ist die Beschaffung von Druckern für alle Fraktionen, die dann ihre beratenden Mitglieder aber auf eigene Rechnung mit gedruckten Unterlagen versorgen müssten. Der Kostenansatz der Verwaltung sieht für das nächste Jahr rund 35.000 Euro für die Geräteanschaffung und notwendige Installationen vor.

Allerdings sollen die Geräte lediglich WLAN-tauglich sein und nicht mit jeweils eigenen SIM-Karten das Internet erreichen können. Eine Ausstattung mit einem drahtlosen Funknetzwerk soll es nur in der Goetheschule und in der Aula des Schulzentrums geben. Ausschusssitzungen an anderen Orten wären dann nicht mehr möglich.

Erfahrungen bei der Region sind positiv

Die Barsinghäuser Regionsabgeordneten Bernhard Klockow (FDP) und Dirk Härdrich (SPD) haben seit eineinhalb Jahren bereits Erfahrung mit iPads bei der politischen Arbeit gesammelt. Die Erfahrungen in der Regionsversammlung seien „rundum positiv“, sagt Klockow. Mit den Tablet-Computern ließen sich Vorlagen bequem und überall bearbeiten, auch Notizen seien jederzeit möglich. Allerdings hatte die Region ihre 80 Abgeordneten mit iPads ausgestattet, die mit SIM-Karten überall internetfähig sind. „Das ist ein notwendiger Komfort“, sagt Klockow, der auch externe Tastaturen für sinnvoll hält.

Andreas Kannegießer

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