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Barsinghausen Fraktionen fordern Jugendtreffpunkt in der Kernstadt
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00:17 20.11.2017
Neben dem Spielhaus auf dem Spielplatz Klein Basche ist aus Sicht der Verwaltung Platz für einen Anbau, in dem ein neuer Jugendtreffpunkt untergebracht werden könnte. Quelle: Archiv
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Barsinghausen

 Vier Barsinghäuser Ratsfraktionen haben sich zusammengetan, um einen neuen Jugendtreffpunkt in der Kernstadt durchzusetzen. Gemeinsam fordern die SPD, die Bündnisgrünen, die FDP und die Wählergemeinschaft Aktiv für Barsinghausen (AFB) die Verwaltung auf, einen Jugendraum in der Stadtmitte einzurichten, der von der Stadtjugendpflege verwaltet wird. Der Raum soll nach dem Willen der Fraktionen an Wochenenden auch für private Feiern von jungen Menschen zur Verfügung stehen. Die Stadtverwaltung verweist auf praktische und personelle Probleme bei der Umsetzung in der Kernstadt und macht Alternativvorschläge. Demnach wäre ein Anbau an das Kinder- und Jugendhaus Egestorf oder an das Spielhaus auf dem Spielplatz Klein Basche die geeignetere Lösung.

Die vier Fraktionen haben sich zu ihrem Gemeinschaftsantrag für die Ratsgremien entschlossen, weil sie einen Mangel im Angebot der Stadt sehen: Einen Raum für Jugendliche und junge Erwachsene zur eigenverantwortlichen Nutzung gebe es in Barsinghausen derzeit nicht, heißt es in dem Antragsschreiben. Dies sei „problematisch“. Als Standort könnten sich SPD, Grüne, FDP und AFB einen Kellerraum vorstellen, der „barrierefrei und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar“ sei. Die vier Fraktionen fordern außerdem ein neues Konzept ein, das die Stadt „zukünftig attraktiv für alle Altersklassen machen soll“. Bei der Erweiterung des Angebots der Stadtjugendpflege seien die „Personalkapazitäten bedarfsgerecht anzupassen“, heißt es in dem Antrag. Das Gesamtprojekt solle im Nachtragshaushalt finanziert werden.

Die Stadtverwaltung bestätigt in einer Stellungnahme zu dem Antrag, dass es insbesondere an den Wochenenden und in den späten Abendstunden einen großen Bedarf an Treffpunkten für Jugendgruppen im Stadtgebiet gebe. Häufig vorgebracht werde auch der Wunsch nach einem Raum für private Feiern, was aufgrund der baulichen Gegebenheiten in den vorhandenen Einrichtungen für Jugendliche nicht möglich sei. Die Jugendpflege betont aber, dass eine pädagogische Begleitung und Betreuung in dem beantragten neuen Raum „unabdingbar“ sei. „Eine reine Selbstverwaltung ohne städtische Kontrolle ist nicht tragbar.“ In diesem Fall, so rechnet die Verwaltung vor, müssten mindestens zwei Sozialpädagogenstellen mit 57 Wochenstunden geschaffen werden. Veranschlagte Gesamtkosten: jährlich rund 77.000 Euro. 

Probleme sieht die Verwaltung, einen geeigneten Raum als neuen Treffpunkt zu finden. Die Suche werde sich als schwierig erweisen, „da mit einem erhöhten Lärmaufkommen durch die Feiern der Jugendlichen zu rechnen ist“, prophezeit die Jugendpflege. Aus Sicht der Experten im Rathaus gäbe es die Möglichkeit, hohen zusätzlichen Personalkosten und anderen Problemen aus dem Weg zu gehen: mit einem Anbau am Egestorfer Jugendhaus oder am Spielhaus auf Klein Basche. Dort sei genügend Platz für einen mltifunktionalen Jugendraum, argumentiert die Verwaltung. Zusätzliches Personal sei nicht notwendig, und die Jugendeinrichtungen würden „an ihren Standorten gestärkt und nachhaltig für die Zukunft aufgestellt“. Ein kostengünstiger Anbau lasse sich jeweils mit einem „mittleren sechsstelligen Betrag“ realisieren und sei von der Gebäudewirtschaft bereits grob skizziert worden.

Die Entscheidung über den Gemeinschaftsantrag soll der Rat in seiner Sitzung am 7. Dezember treffen.  

Von Andreas Kannegießer

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