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Burgdorf Neuer Rekord: 37 Spieler beim Preisskat 
Aus der Region Region Hannover Burgdorf Neuer Rekord: 37 Spieler beim Preisskat 
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18:46 02.01.2018
Das Skatspiel erlebt offenbar eine Renaissance. In Schwüblingsen haben 37 Spieler an den Tischen Platz genommen. Quelle: dpa
Schwüblingsen/Eltze

 Skat – das anspruchsvolle Kartenspiel, bei dem die Buben Trumpf sind – ist eigentlich aus der Mode gekommen. Doch offenbar nicht in Schwüblingsen: Beim Preisskat, zu dem die Christdemokraten am Tag vor Silvester eingeladen hatten, nahmen 37 Spieler an den Tischen Platz. „Das ist ein neuer Teilnehmerrekord“, zeigte sich CDU-Chef Dirk Rentz von der Resonanz überrascht und erfreut. Offenbar erlebt Skat eine Renaissance, denn es waren viele Spieler, die jünger als 30 sind, ins Gasthaus Zur Post nach Schwüblingsen gekommen. 

Angesichts dieser guten Resonanz gab Rentz auch gleich den Termin für den nächsten CDU-Preisskat bekannt: Sonntag, 30. Dezember 2018, um 15 Uhr.

Drei Runden wurden gespielt: Während nach Runde eins der Burgdorfer Klaus Demmer mit 1046 Punkten die Nase vorn hatte, holte sich die nächste Runde Peter Reiter (1801) vor dem Schwüblingser Dirk Buchholz. Doch in der dritten Runde setzte die Lehrterin Jutta Mazurek laut Rentz „zu einem energischen Schlussspurt“ an und zog an der Konkurrenz vorbei. 2137 Punkte  lautete schließlich der Schlussstand bei Mazurek, das war der Sieg. Nur 17 Punkte weniger erreichte Klaus Demmer. Platz drei ging an Dirk Buchholz mit 1997 Punkten. Für die Lehrterin war es der dritte Sieg in fünf Jahren.

In Eltze entschied hingegen Andreas Schenk aus Uetze den Preisskat, zu dem die Sozialdemokraten eingeladen hatten, mit deutlichem Abstand für sich. Nach zwei Spielrunden à 27 Spiele siegte Schenk mit 2878 Punkten. Platz zwei ging an Otto Rieck aus der Gemeinde Edemissen (2113 Punkte) gefolgt von Heinz Gielhaus aus Eltze (1788). 18 Spieler aus Eltze, Uetze, Plockhorst, Ohof und Eickenrode hatten sich in Eltze eingefunden. Junge Leute wie in Schwüblingsen waren nicht dabei. Die Spieler waren laut SPD-Chef Rudolf Schubert zwischen 50 und 80 Jahren alt.

Bei beiden Turnieren spielten die Teilnehmer um Fleisch- und Wurstpreise. Mit leeeren Händen ging niemand nach Hause.

Von Anette Wulf-Dettmer

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