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Burgdorf Baustellenzufahrt: Anlieger dürfen hoffen
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00:38 11.06.2018
Die Anlieger des Peiner Wegs sind die Staubwolken leid, die die Anliefer- und Handwerkerfahrzeuge auf dem Weg zum Neubaugebiet An den Hecken aufwirbeln. Quelle: Bismark
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Burgdorf

Die Mitglieder des Verkehrsausschusses des Rats haben sich viel Zeit genommen für das Anliegen der Anwohner des Peiner Wegs und der Leipziger Straße. Diese klagen über die hohe Belastung durch der Verkehr zum Neubaugebiet An den Hecken. In dem Maße wie dort die Häuser aus dem Boden wachsen, nimmt auch der Verkehr zu den Baustellen zu. Denn bislang gibt es nur eine Zufahrt und die führt über den kurzen und nicht ausgebauten Peiner Weg.

Die Politiker haben sich vor Kurzem die Situation vor Ort angeschaut und in der jüngsten Ausschusssitzung am Donnerstagabend mit den betroffenen Anwohnern diskutiert. „Denn wir wollen zu einer Regelung kommen im Einvernehmen mit den Anliegern“, sagt Ausschussvorsitzender Barthold Plaß (CDU). Die Ausschussmitglieder haben der Stadt deshalb aufgetragen, Entlastungsmöglichkeiten zu prüfen.

„Wir wollen schauen, ob 10-kmh-Schild schon an der Einmündung Ostlandring/Peiner Weg aufgestellt werden kann nicht erst am Beginn des Baugebiets“, sagt Danielle Frommelt von der städtischen Tiefbauabteilung. Das müsse mit der Polizei geklärt werden. Des Weiteren werde geprüft, ob die Wirtschaftswege für den Anlieferverkehr zum Baugebiet genutzt werden können. Frommelt befürchtet jedoch, dass dies mit enormen Kosten für die Stadt verbunden sein könnte. „Die Wege, die dem Realverband gehören, müssten zunächst verbreitert werden für die Lastwagen, die sie dann kaputt gefahren, sodass wir die Wege danach reparieren müssen.“ Darüberhinaus würden die Feldwege intensiv von Radfahrern und Fußgängern genutzt, die durch den Schwerlastverkehr gefährdet würden.

Die Sicherheit von Radlern und Fußgängern ist auch der Grund, warum die Stadt den Baustellenverkehr nicht auch über den Schwüblingser Weg leitet, an dem der AWO-Kindergarten liegt. Prüfen wird die Stadt laut Frommelt auch, ob es sinnvoll ist, den Lastwagenverkehr auf dem Peiner Weg zeitlich zu begrenzen. Die Tiefbauabteilung wird jetzt eine entsprechende Vorlage für die nächste Sitzung des Verkehrsausschusses nach den Sommerferien erarbeiten. „Wir können nur versuchen, die Situation für die Anlieger zu verbessern, gut wird sie nicht“, räumt Frommelt ein.

Eine erste Erleichterung gibt es bereits. Bauhofmitarbeiter besprühen den kaum befestigten Peiner Weg täglich mit Wasser, um die Staubentwicklung bei der anhaltenden Trockenheit zu verringern. „Sie kommen auch am Wochenende“, sagt Frommelt. Denn die Anwohner hatten kritisiert, dass sie wegen der Staubfahne nicht mehr ihre Gärten nutzen könnten und die Fenster geschlossen halten müssten.

Von Anette Wulf-Dettmer

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