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Burgdorf Seit 30 Jahren ein Hit: der Otzer Mehrkampf
Aus der Region Region Hannover Burgdorf Seit 30 Jahren ein Hit: der Otzer Mehrkampf
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00:22 07.06.2018
Doris Vollbrecht (hinten), die beim Blasrohrschießen Aufsicht führt, gibt Anja Müller-Brandes noch einige Tipps. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Otze

Der Otzer Mehrkampf ist aus dem Terminkalender des Dorfes nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile gibt es ihn seit 30 Jahren. Mehr als 150 Teilnehmer sind am Sonntag auf dem Schützenplatz zu Disziplinen wie Kugelrollen, Ringewerfen, Blasrohrschießen und Vogelstechen angetreten. Erwachsene und Jugendliche bestritten einen Zehn-, Kinder einen Fünfkampf. Karl-Heinz Dralle, Vorsitzender des ausrichtenden Schützenvereins Otzenia, schätzte, dass den ganzen Tag über rund 300 Menschen vorbeigeschaut hatten, um mitzumachen oder zuzuschauen.

„Ich hatte vor 30 Jahren nicht gedacht, dass es den Mehrkampf auch noch heute geben würde“, sagte Otzes früherer Ortsbürgermeister Carl Hunze, der damals auch Schützenvereinschef war. Einige Disziplinen hätten gewechselt, andere wie das Speerwerfen gebe es schon von Anfang an. Gefragt seien nicht sportliche Höchstleitungen, sondern in erster Linie Geschicklichkeit, betonte Hunze.

So kommt es beim Speerwerfen nicht darauf an, den Speer möglichst weit zu schleudern. Die Starter müssen mit dem Sportgerät eine Zielscheibe treffen, die auf den Boden gemalt wurde. Fürs Speerwerfen hat Tobias Kaminski im Laufe der Jahre eine eigene Wurftechnik entwickelt. Eine besondere Technik sei auch bei den anderen Disziplinen erforderlich, weil es auch da um Geschicklichkeit gehe, berichtete Kaminski, der mit Freunden aus dem SV Hertha Otze eine Mannschaft gebildet hatte.

Tobias Kaminski tritt zum Speerwerfen an. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Mit dem Mehrkampf will der Schützenverein laut Dralle Jung und Alt im Dorf zusammenführen, um die Dorfgemeinschaft zu stärken. Das gelingt offenbar, wie Anja Kavelmann erzählte: „Wir sind im vorigen Jahr nach Otze gezogen und wollen Kontakte zu anderen Einwohnern knüpfen. Der Mehrkampf ist eine gute Gelegenheit etwas mit der ganzen Familien zu machen.“

Inzwischen hat sich auch in den Nachbardörfern herumgesprochen, dass der Otzer Mehrkampf Spaß verspricht. So hatten die Sons of Hülptingsen gleich zwei Mannschaften angemeldet. „Wir wohnen im Neubaugebiet und treffen uns in jedem Monat zu einer gemeinsamen Aktion“, sagte Jörg Ehrhardt. Ortsvorsteher Cord-Heinrich Schweer habe ihnen mit auf den Weg gegeben zu gewinnen.

Weil in diesem Jahr mehr Teilnehmer als 2017 gestartet waren, verzögerte sich die Auswertung. Erst um 19 Uhr gab Dralle die Sieger bekannt: Einzelsieger wurden Maik Heuer (Herren), Sonja Prieß (Damen), Nele Hoppe (Jugend) und Ole Grannemann (Kinder). Bei den Mannschwaftswettbewerben siegten Peters Stammtisch (Herren), die Mädels 2018 (Damen), „Mir is es Wurscht“ (Jugend) und die D-Jugend des SV Hertha (Kinder).

Anja Kavelmann konzentriert sich auf das Vogelstechen. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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