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Burgdorf Mieten für Neubauwohnungen steigen kräftig
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00:19 10.12.2018
Die Ostland-Wohnungsbaugesellschaft baut und saniert zurzeit Mietwohnungen am Peiner Weg. Quelle: Sandra Köhler
Burgdorf

Im Stadtgebiet entstehen derzeit viele Wohnungen, gleichzeitig steigen die Mieten kräftig – teilweise werden mehr als 10 Euro pro Quadratmeter verlangt. Das geht aus dem Mietspiegel 2019 für Burgdorf hervor.

Der höchste Mietpreisanstieg ist bei Wohnungen ab 85 Quadratmetern, die nach 1995 gebaut wurden, zu beobachten. Die Spanne reicht in dieser Baualtersklasse von 5,64 bis 10,60 Euro, bei einem Durchschnittspreis von 7,71 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter. Das sind 14,6 Prozent mehr als im Mietspiegel 2017 ausgewiesen. Um 11,3 Prozent ist der durchschnittliche Quadratmeterpreis in derselben Altersklasse für Wohnungen in der Größenordnung 45 bis unter 65 Quadratmeter gestiegen, für die nächste höhere Kategorie bis 84 Quadratmeter beträgt das Plus immerhin noch um 8,8 Prozent.

Leicht gesunken sind hingegen die Mieten bei allen Wohnungsgrößen in der Baualtersklasse bis 1960. Ein Beispiel: Für die Wohnungsgröße 2 (45 bis unter 65 Quadratmeter) wurden 2017 im Schnitt 5,46 Euro verlangt, 2019 sind es noch 5,40 pro Quadratmeter, bei einer Spanne von 4,73 bis 5,97 Euro.

Der Mietspiegel ist ein Nachschlagewerk für Mieter und Vermieter. Er bildet die Grundlage für Mieterhöhungen bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete nach § 558 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Erstmals ist in der neunseitigen Broschüre auch eine Grafik abgebildet zum besseren Verständnis, wie die Vergleichsmiete errechnet wird. Der Liegenschaftsausschuss des Rates hat den Entwurf des Mietspiegels 2019 am Donnerstagabend zustimmend zur Kenntnis genommen. Wenn der Rat am 13. Dezember ebenfalls grünes Licht gibt, dann geht der Mietspiegel in Druck. Darüber hinaus kann er von Homepage der Stadt Burgdorf heruntergeladen werden.

Alle zwei Jahre muss der Mietspiegel an die Marktentwicklung angepasst werden. Er gibt eine Übersicht über die gezahlten Mieten für Wohnungen vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung und Beschaffenheit und somit auch Auskunft über die ortsübliche Vergleichsmiete geben. Er soll Transparenz auf dem frei finanzierten Wohnungsmarkt schaffen. Er gilt grundsätzlich für alle vermieteten Wohnungen. Es gibt aber auch Ausnahmen: zum Beispiel Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern, öffentlich geförderter Wohnraum, möblierte Wohnungen und Dienstwohnungen.

Von Anette Wulf-Dettmer

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