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Burgdorf Fortbildung verbessert Qualität in den Krippen
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00:28 25.04.2018
Die Krippenmitarbeiterinnen feuen sich mit der Dozentin Christa Jacobi-Royda (vorn rechts) über die Zertifikate. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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Burgdorf

 Für die Mitarbeiter der städtischen Krippen ist mit einem Abschlusscolloquium eine zweijährige Fortbildung mit insgesamt 70 Unterrichtsstunden zu Ende gegangen. Als Lohn erhielten 15 am Sonnabend von Nicole Raue, Leiterin der Jugendverwaltungsabteilung der Stadt, ein Zertifikat.

Sechs Kollegen, die am Sonnabend verhindert waren, bekommen eine Teilnahmebescheinigung. Laut Heidi Mikoleit, Fachberaterin für die Burgdorfer Kindertagesstätten, die das Konzept für die Weiterbildung mit der Dozentin Christa Jacobi-Royda, entwickelt hat, war die Teilnahme an der Abschlussveranstaltung eine Voraussetzung für die Zertifikatsverleihung. 

In den Unterrichtsstunden ging es um  frühkindliche Bildungs- und Bindungsthemen – zum Beispiel um Sauberkeitserziehung,  Bildungsangebote und Raumgestaltung, Beobachtung und Dokumentation, Zusammenarbeit mit Eltern, Sprachentwicklung, Inklusion in der Krippe. Darüber hinaus mussten die pädagogischen Fachkräfte unter anderem auch zu einem der Themen in ihrer Krippe ein Projekt machen und dieses zum Abschluss präsentieren. Außerdem mussten sie beim abschließenden Colloquium dazu Stellung nahmen, wie sie sich als Entwicklungsbegleiter der Kinder verstehen. Alle Hauptaspekte, die bei der Entwicklung der bis zu drei Jahre alten Kinder ein Rolle spielten, seien während des Lehrgangs abgedeckt worden, betonte Jacobi-Royda.

„Die ersten drei Lebensjahre sind besonders wichtig für die Entwicklung der Kinder“, sagte die Dozentin. „Deshalb finde ich es ganz toll, dass die Stadt Burgdorf  in Eigeninitiative eine Fortbildung über zwei Jahre für die Kräfte in der Krippe organisiert hat“, fügte sie hinzu.

Nach Raues Ansicht muss sich die pädagogische Arbeit auf gesellschaftliche Veränderungen einstellen. Während früher in den Kindertagesstätten Halbtagsgruppen üblich gewesen seien, herrsche heute der Ganztagsbetrieb vor. „Dadurch haben sich die inhaltlichen Anforderungen und die Anforderungen an die Zusammenarbeit mit den Eltern verändert“, erläuterte Raue. Jede Fortbildung stärke ein Team in ihrer pädagogischen Arbeit. Nach Mikoleits Worten haben jetzt alle Krippenmitarbeiter der städtischen Kitas dieselbe Ausgangsbasis.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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