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Burgdorf Saskia van Waweren-Matschke leitet die IGS
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00:19 07.02.2019
Dezernentin Gabriela Fellmann (Mitte, rechts) teilt dem Kollegium der Rudolf-Bembenneck-Gesamtschule mit, dass Saskia van Waweren-Matschke (Mitte, links) nun offiziell die neue Schulleiterin ist. Quelle: Sandra Köhler
Burgdorf

„Hallo, Frau Matschke“ tönt es an jeder Ecke, um die die neue Leiterin in der Rudolf-Bembenneck-Gesamtschule geht. Sie ist in der Schule keine Unbekannte: Saskia van Waweren-Matschke, Frau Matschke gerufen, gehörte bereits der Gruppe an, die die Burgdorfer IGS plante. Seit der Schulgründung ist sie für die didaktische Leitung verantwortlich gewesen. Nun hat van Waweren-Matschke die Nachfolge von Schulleiter Rudolf Alker angetreten, der in den Ruhestand gegangen ist.

„Die didaktische Leitung ist Herz und Pulsschlag einer Schule. Mit der Leitung übernehmen Sie noch mehr Aufgaben, speziell die Darstellung der Schule nach außen“, sagte die ebenfalls neue Dezernentin der Landesschulbehörde, Gabriela Fellmann. „Sie haben sich einen der schönsten Berufe ausgesucht, den es gibt – sie haben viel mit Menschen zu tun und wollen gemeinsam mit ihnen für gute Bildungsangebote für junge Leute sorgen“, beglückwünschte Fellmann van Waweren-Matschke vor deren Kollegium. „Ihr seid einer der Gründe, warum ich mich als Schulleiter beworben habe“, bedankte sich die bei ihren Kollegen: „Weil ihr total rockt!“

Dank ans Kollegium: „Ihr rockt total“

Dass sie etwas mit Menschen machen wollte, habe sie bereits früh gewusst, sagt die 37-Jährige, die aus Burgdorf stammt und mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auch hier lebt. „Nach dem Abitur habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr im Kindergarten gemacht und gemerkt, dass mir die Arbeit mit Kindern Spaß macht. Nur, dass sie etwas größer sein dürfen.“ Sie entschied sich, in Hannover die Fächer Deutsch und evangelische Religion auf Lehramt zu studieren – mit dem Fokus auf Grund,- Haupt- und Realschule.

Nach ihrem Referendariat in Celle war sie Lehrerin an derselben Schule wie ihr Amtsvorgänger. Nach diversen Abordnungen kehrte sie auch beruflich in ihre Heimatstadt zurück. Sie war an der Grund- und Hauptschule tätig, bevor sie die IGS mit aufbaute. „Das Konzept der IGS ist etwas, wovon ich absolut überzeugt bin“, sagt die Schulleiterin nachdrücklich: „Weil wir den Kindern hier Zeit geben, sich zu entwickeln und ihr Potenzial auszuschöpfen.“ Dass sie aus Burgdorf kommt und auch schon hier gearbeitet hat, sieht sie als klaren Vorteil. „Ich weiß, wo die Kinder herkommen, bin hier gut vernetzt. Und auch mit der Umbenennung der Schule und dem Geist, der dahinter steckt, kann ich mich gut identifizieren.“

Mit dem Neubau und der geplanten Oberstufe, die eine eigene Leitung bekommen soll, werde das Fördern der Kinder noch ein Stück weit einfacher. Denn die Raumsituation sei schon sehr beengt, besonders in der ehemaligen Förderschule: „Da sitzen Klassen mit 30 Kindern in einem Raum, der für halb so viele ausgelegt ist“, sagt sie. Für Gruppenarbeit suchten sich die Kollegen in Fluren oder im Sommer auch auf dem Schulhof einen Platz. „Aber die Stadtverwaltung weiß um unsere Nöte. Wir suchen Übergangslösungen und können auch damit leben, freuen uns aber sehr auf den Neubau.“

Neue Schulleiterin will Digitalisierung vorantreiben

Bis dahin wird sich noch viel tun in der Schule, die aktuell 560 Schüler zählt. Die IGS will sich in Mathematik, Englisch und Sport an Wettbewerben beteiligen. Die Zusammenarbeit mit dem Gymnasium soll ausgebaut werden. Erstmals will die IGS neben ihrem Tag der offenen Tür am 22. Februar auch direkt in die Grundschulen gehen und sich bei Elternabenden vorstellen. Wichtig ist Waveren-Matschke, die Digitalisierung voranzubringen. Aktuell werde dazu ein Konzept erstellt. Zudem ist es ihr ein Anliegen, den Zusammenhalt im Kollegium zu stärken. „Dadurch, dass wir immer noch neue Lehrer einstellen, müssen wir ständig zusammenwachsen.“

Auch die Dezernentin ist neu

Auf gute Zusammenarbeit freuen sich die neue Schulleiterin Saskia van Waweren-Matschke und die seit neuestem für die Rudolf-Bembenneck-Gesamtschule (RGB) zuständige Dezernentin Gabriela Fellmann, die bis Dezember 2018 Leiterin des Ratsgymnasium in Peine war. Als Dezernentin in der Landesschulbehörde ist sie für 25 Schulen zuständig. Damit tritt die Oberstudienrätin die Nachfolge von Hans-Joachim Bahr an. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Betreuung von Quereinsteigern sowie die Fachaufgabe Fremdsprachen, was die Pädagogin mit der Fächerkombination Englisch, Französisch und Wirtschaftslehre sehr spannend findet.

Von Sandra Köhler

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