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Burgdorf Burgdorf: Sozialverband will neu durchstarten
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00:33 06.06.2018
Das Beratungszentrum in Burgdorf ist ein wichtiger Baustein der Arbeit des Sozialverbands. Quelle: Anette Wulf-Dettmer
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Burgdorf

„Wir wollen den Sozialverband wieder flott kriegen“, sagt Adolf W. Pilgrim. Der ehemalige langjährige SPD-Ratsfraktionschef kandidiert für das Amt des Vorsitzenden des Sozialverbands (SoVD) in Burgdorf. „Die rund 2200 Mitglieder haben zurecht gewisse Erwartungen an die Arbeit des Sozialverbands, die ich für eine wichtige Sache halte, die man nicht schleifen lassen darf“, sagt Pilgrim und erklärt damit indirekt, warum er sich mit 80 Jahren bereit erklärt hat, den SoVD-Ortsverband zu leiten – „Wenn auch nur zeitlich begrenzt“, so Pilgrim.

Adolf W. Pilgrim kandiert für den Vorsitz des SoVD-Ortsverbands Burgdorf. Quelle: HAZ-Archiv

Pilgrim erklärt im Gespräch mit dieser Zeitung, dass es Probleme und auch Streit zwischen dem Kreisverband und dem Ortsverband gegeben habe. Diese führten Ende 2017 dazu, dass die damalige Vorsitzende Astrid Müller und ihr Stellvertreter zurücktraten. Darauf übernahm der Kreisverbandsvorsitzende Klaus Wedemeier aus Hänigsen den Vorsitz kommissarisch. „Der Landesverband hat mich Anfang 2018 eingesetzt“, sagt Wedemeier. Doch der Hänigser, der nach eigenen Angaben den Kreisverband seit vier Jahren führt und im Oktober erneut für den Vorsitz kandidieren will, sei vom verbliebenen Vorstandsteam und den Mitgliedern nicht akzeptiert worden, ist aus den Reihen der Mitglieder zu hören.

Schließlich schaltete sich der SoVD-Landesverband ein. „Als wir gemerkt haben, dass es Unstimmigkeiten gab, haben wir uns moderierend eingeschaltet und zum Gespräch nach Hannover eingeladen“, sagt Sprecherin Stefanie Jäkel. „Das Ergebnis war, der Ortsverband wählt einen neuen Vorstand.“ Die Burgdorfer können dem Landesverband ein komplettes Personaltableau vorlegen. Für alle Ämter gibt es Bewerber, darunter Christa Weilert-Penk, die für das Amt der zweiten Vorsitzenden kandidiert. Die langjährige SPD-Ratsfrau führt den Ortsverband derzeit kommissarisch. Astrid Müller will als Beisitzerin wieder mitarbeiten.

Christa Weilert-Penk leitet den SoVD-Ortsverband derzeit kommissarisch. Quelle: HAZ-Archiv

„Wir machen einen neuen Anfang, und ich denke, wir haben ein gute Truppe zusammen“, sagt Weilert-Penk im Vorfeld der Mitgliederversammlung, die für Sonnabend, 9. Juni, 11 Uhr, ins StadtHaus einberufen ist. Wichtig sei ihr, dass der Sozialverband für die Menschen in der Stadt gute Arbeit leiste.

Seit mehr als acht Jahrzehnten versteht sich der SoVD als Anwalt sozial benachteiligter Menschen. Er macht auf soziale Missstände aufmerksam und nimmt Einfluss auf die Politik. Neben dieser Arbeit steht die konkrete Hilfe und Beratung im Einzelfall. „Der SoVD vertritt seine Mitglieder auch vor Gericht“, sagt Weilert-Penk.

Von Anette Wulf-Dettmer

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