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Burgdorf Farbenfroh und laut endet das Jubiläumsfest
Aus der Region Region Hannover Burgdorf Farbenfroh und laut endet das Jubiläumsfest
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00:18 27.06.2018
Fahnenweihe: Jungschützen schmücken die Fahnen aller Vereine mit der gelb-grünen Schärpe der Burgdorfer Schützengesellschaft. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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Burgdorf

Am Sonntag steuerte das Schützenfest in Burgdorf seinem Höhepunkt entgegen. Begonnen hatte die Jubiläumssause am Mittwoch mit einem Festakt zum 425-jährigen Bestehen der Burgdorfer Schützengesellschaft. Am Donnerstag haben Bürgermeister Alfred Baxmann und Schützenchef Jörg Hoppe routiniert das Fass mit 50 Litern Freibier angestochen und damit das Fest offiziell eröffnet. Ab Freitag, der mit den Böllerschüssen um 6 Uhr begann, nahm das Fest dann Fahrt auf und verlangte von den Schützen und ihre Gästen beachtliches Stehvermögen.

Sonntag 13 Uhr: Sie sind laut, sie sind bunt und sie sind schon von Weitem zu erkennen und vor allem zu hören – die über 1000 Teilnehmer des Jubiläumsumzugs. Mit Fanfarenmusik und Fahnen zogen sie los – erstmals als Sternmarsch. Der erste Festumzug startete auf der Marktstraße. Dort hatten sich bereits vor 13 Uhr zahlreiche Zuschauer am Straßenrand eingefunden, um nicht die Reveille mit dem Abholen der neuen Könige aus dem Rathaus I zu verpassen. Für internationales Flair sorgten die Musikkapelle Tisnikswutniks aus den Niederlanden und die französische Austauschschülerin Sasha Urregu, die die Jungschützen in ihrer Muttersprache zur Reveille anmeldete.

Auf dem Raiffeisen-Gelände versammelte sich der zweite Festumzug, in ihn reihten sich Vertreter von 28 Vereinen und Organisationen – unter ihnen die Bollenkönigin Kerstin Merkel aus Burgdorfs Partnerstadt Calbe. Den letzten und dritten Umzug hatten die Sorgenser organisiert. Er setzte sich mit 21 Gruppen an der Schützenkate in Bewegung.

Unter den Augen neugieriger Anwohner und Schaulustiger machten sich die Teilnehmer auf den Weg zum Stadion an der Sorgenser Straße und legten dabei zwischenzeitlich den städtischen Straßenverkehr lahm. Wie Olympioniken wurden die Umzügler mit ihren Fahnen im Stadion vom Publikum in Empfang genommen. Im strömenden Regen zelebrierte Kreisschützenverbandspräsident Werner Bösche die traditionelle Fahnenweihe. Die Träger senkten die Fahnen, damit die gelb-grünen Schärpe der Schützengesellschaft an ihre Spitze gehängt werden konnte. Es sei sehr sehenswert, was die Schützengesellschaft auf die Beine gestellt habe, lobte Bürgermeister Baxmann. Sie sei der Beweis für eine „gelebte Bürgergesellschaft“. Vom Stadion aus zog dann der Lindwurm mit 71 Gruppen durch die Innenstadt.

Von Laura Beigel und Friedrich-Wilhelm Schiller

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