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Burgdorf Loske: Sieben Oberstufen-Profile reichen aus
Aus der Region Region Hannover Burgdorf Loske: Sieben Oberstufen-Profile reichen aus
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00:46 27.04.2018
Das Gymnasium fürchtet um die Vielfalt seines Kursangebots in der Sekundarstufe II, sollte die IGS eine eigene Oberstufe einrichten. Quelle: Dege
Burgdorf

 Via Newsletter seiner Schule hat sich jetzt der Direktor des Gymnasiums, Michael Loske, in der Diskussion über die künftige Oberstufenstruktur in der Stadt zur Wort gemeldet. Loske hält nach eigenem Bekunden die vorhandenen gymnasialen Oberstufen-Profile für „völlig ausreichend“. Käme eine weitere Oberstufe an der IGS hinzu, werde sich das negativ auswirken auf das vorhandene Kurswahlangebot, warnt der Pädagoge.

Nachdem das Kultusministerium unlängst im vom Rat der Stadt eingerichteten Arbeitskreis Schulentwicklungsplanung klargestellt hat, dass es für ein schulformübergreifendes Oberstufenzentrum am Berliner Ring keine rechtliche Grundlage gibt und allenfalls Kooperationen möglich sind, scheint nun der Verteilungskampf zu beginnen. Ohne die IGS auch nur zu erwähnen, macht Loske keinen Hehl daraus, dass er eine Oberstufe dort ablehnt. „Ich bin der festen Überzeugung, dass das gymnasiale Angebot in Burgdorf hinsichtlich der Anzahl der Profilangebote sowie der Anzahl der Oberstufen völlig ausreichend ist“, schreibt er in einem Rundbrief an die Schüler, Eltern und Kollegen. 

Zurzeit gebe es sieben verschiedene Profile an zwei Oberstufen am allgemeinbildenden Gymnasium und an den beiden beruflichen Gymnasien Technik und Wirtschaft der BBS. „Sollte eine weitere Oberstufe hinzukommen, wird sich die Anzahl der Schülerinnen und Schüler pro Oberstufe verringern.“ Das führe aus zwei Gründen zur einer Verschlechterung des Kurswahlangebots: Jede Oberstufe müsse schließlich das sprachliche und das mathematisch-naturwissenschaftliche Profil vorhalten. Bei geringeren Schülerzahlen werde es deshalb zu einer unzureichenden Anwahl des gesellschaftlichen, musikalisch-künstlerischen und sportlichen Angebots kommen, sodass das Gymnasium diese gegenwärtig noch vorgehaltenen Profile nicht mehr werde einrichten können, argumentiert Loske. Seltene Fächerkombinationen innerhalb der Profile könnten Schulen obendrein nur mit größeren Schülerzahlen anbieten. Kleinere Oberstufen ließen die Angebotsvielfalt verarmen. Nurmehr Standardkombinationen seien dann möglich.

Loske weist darauf hin, dass er seine Argumente den Ratsgremien bereits vor fünf Jahren vorgetragen habe. Nun erneuert er sein Gesprächsangebot: „Ich biete diesen Gremien auf Wunsch gern einen internen und ideologiefreien Gedankenaustausch an.“

Gymnasium wird 50: „Wir bieten Bildung mit Qualität“

Das allgemeinbildende Gymnasium am Berliner Ring feiert dieses Jahr sich selbst und seine Gründung vor nunmehr 50 Jahren. Am Donnerstag, 31. Mai, 19 Uhr, steht der Schule ein unter der Überschrift „Bildungswege“ organisierter Kinoabend ins Haus. Zu sehen ist der französischen Dokumentarfilm „Auf dem Weg zur Schule“. Darin erzählt Regisseur Pascal Plisson eine globale Bildungsgeschichte – von Mädchen und Jungen, ihren Freunden und Geschwistern in der kenianischen Savanne, im Atlasgebirge Marokkos, in Patagonien und am Golf von Bengalen. Der Kinoabend war für Donnerstag dieser Woche geplant, hat dann aber verschoben werden müssen.

Der Film weist auf eine für Donnerstag, 17. Mai, 19 Uhr, geplante Podiumsdiskussion im neuen C-Trakt hin. Sie steht unter dem Motto „Der Bildungsweg am Gymnasium“ und soll die Botschaft transportieren, wofür das Gymnasium im Wandel des Bildungssystems auch 50 Jahre nach der Gründung stehe: „Wir bieten Bildung mit Qualität.“ Auf dem Podium sitzen Vertreter verschiedener Institutionen, des Kultusministeriums und der Leibniz-Universität Hannover.

Alle ehemaligen Schüler lädt die Schule zudem zu einem Treffen am Sonnabend, 22. September, ein. Anmeldungen nimmt das Gymnasium ab sofort per E-Mail an jubiläum@gymbu.de entgegen.

Von Joachim Dege

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