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Burgdorf Politik spricht über Verkehr als Störfaktor
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00:42 09.06.2018
Vor dem Döner Grill an der unteren Marktstraße geben sich Falschparker vor allem in den Abendstunden gern ein Stelldichein. Das will die Stadt nun mit Hindernissen verhindern. Quelle: Dege
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Burgdorf

Verkehr bedeutet Mobilität, gegen die kaum jemand etwas einzuwenden hat. Dass Verkehr allerdings nicht nur als Segnung empfunden wird, zeigen jetzt zwei Fälle, die am Donnerstag, 7. Juni, für Gesprächsstoff im Ratsausschuss für Verkehrsfragen sorgen dürften: Die Anwohner des Peiner Weges hadern heftig mit dem Umstand, dass ihre Straße aktuell als Baustellenzufahrt für das Neubaugebiet An den Hecken dient. Die Stadt ist es leid, dass Autofahrer die breiten Trottoirs an der Marktstraße als Parkfläche missbrauchen.

Die Anwohner des Peiner Weges sind alles andere als gut zu sprechen auf die Stadtverwaltung, wie ein Schreiben an den Bürgermeister und die Mitglieder des Rates von 30. Mai zeigt: „Die Historie zeigt eindeutig, dass Sie nicht an einer Lösung für die Anwohner interessiert sind, sondern vielmehr den zur Debatte stehenden Baustellenverkehr weiterhin fördern und unterstützen!“, beklagt sich Frank Groteguth. Die Anwohner erzürnt, dass sämtliche Baufahrzeuge, die die Baustellen im Neubaugebiet ansteuern, durch den Peiner Weg – eine Tempo-30-Zone – rollen. Dass die Stadt zuletzt auch noch herging und die Rechts-vor-links-Regelung an der Einmündung der Calbenser Straße aufhob, werten sie als „Freifahrtschein für höheres Tempo und zur Nichtbeachtung des einmündenden Verkehrs“. Dies stelle vor allem eine Gefahr für Kinder dar.

Wie die Stadt das Problem in den Griff bekommen will, soll nun im Ratsausschuss zur Sprache kommen. Jedenfalls sieht die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung vor, dass eine Aussprache mit den Anliegern des Peiner Weges geplant ist. Damit steht zu erwarten, dass diese zahlreich erscheinen werden, um ihrem Unmut Luft zu machen.

„Sicherung der Gehwege vor parkenden Kraftfahrzeugen“ nennt die Stadtverwaltung in schönstem Behördendeutsch das Problem, das sie selbst an der Marktstraße beklagt. Dort ist immer wieder zu beobachten, dass Autofahrer auf dem Gehsteigen parken, um ihren Erledigungen in den Geschäften nachzugehen. Besonders auffällig sind die Bereiche vor der Stadtsparkasse, vor der Deutschen Vermögensverwaltung und mehr noch vor dem Döner-Grill an der unteren Marktstraße. Auch an der Hannoverschen Neustadt/Ecke Wallstraße nehmen Autofahrer wenig Rücksicht und parken rechtswidrig auf dem Gehweg.

Der Stadt schwebt vor, das nun mit Pollern, weiteren Fahrradbügeln und Blumenkübeln zu unterbinden. Das sei bereits mit der unteren Denkmalschutzbehörde, der Feuerwehr und dem Verein Stadtmarketing Burgdorf abgestimmt. Zusätzlich bestehe die Möglichkeit vor dem Döner-Grill eine geschwungene Sitzbank wie am Eingang zur Poststraße aufzustellen.

Die Sitzung des Ratsausschusses ist öffentlich. Sie beginnt um 17 Uhr im Sitzungszimmer des Ratshauses II, Vor dem Hannoverschen Tor 1.

Immer wieder parken Autofahrer an der Marktstraße auf dem Gehweg, um ihre Erledigungen in den Geschäften zu besorgen. Quelle: Dege

Von Joachim Dege

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