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Burgdorf Schützen können ihren Schießstand weiter bauen
Aus der Region Region Hannover Burgdorf Schützen können ihren Schießstand weiter bauen
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00:33 27.04.2018
Die Schützen haben den Riss oberhalb ihres Schießstandes jetzt abgedichtet. Nun geht der Innenausbau weiter. Quelle: privat
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Sorgensen

 Die Schützen aus Sorgensen atmen tief durch – der Wasserschaden an ihrem Schießstand hat sich bei Bauarbeiten als deutlich geringer dargestellt, als die Vereinsmitglieder befürchtet hatten. Nachdem im Sommer vergangenen Jahres das Regenwasser nach anhaltenden Güssen in den Schießstand gelaufen war, begaben sich die Schützen nun auf Ursachenforschung. 

Sie legten nach Aussage von Vereinsvize Heinz Kistner den unterirdischen Schießkeller von oben frei, um das vermutete Leck zu finden. Dabei zeigte sich ein Riss in der Decke. Dieser zog sich zwar über die gesamte Breite des Bauwerks, aber: „Zur Erleichterung aller stellten wir fest, dass es nur um einen schmalen Riss handelt“, sagte Kistner. Diesen hätten die Mitglieder noch am gleichen Tag abgedichtet – unter der fachmännischen Leitung von Schriftführer Erwin Gruß und seiner Familie. 

Inzwischen sei die Schadensstelle wieder mit Erde bedeckt und verdichtet. Eine Firma soll nun an dieser Stelle und in dem Bereich, in dem das Osterfeuer angezündet worden war, neuen Rasen einsäen. 

Nach Abschluss der ungeplanten Baustelle wollen die Schützen den Innenausbau ihres Schießstandes vorantreiben. Dafür haben sie annähernd 18.000 Euro vom Regionssportbund als Zuschuss erhalten. Im Gegenzug müssen sie bis 30. Juni gut 3800 Euro investiert haben. In einem ersten Bauabschnitt lässt der Verein den bisherigen Kleinkaliber- in einen Großkaliberstand umbauen. Die dazu notwendige Dämmung haben die Schützen bereits im vergangenen Jahr angebracht. Anschließend kommen eine maschinelle Lüftung und neue Elektronik sowie die notwendige Schießstandtechnik. Damit entsteht nach Aussage von Vereinschef Dirk Schwerdtfeger eine für die Stadt einmalige Kombination: ein 50-Meter-Stand in einem Gebäude. Damit, so hoffen Schwerdtfeger und Kistner, könnten sie neue Mitglieder werben. 

Von Antje Bismark

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