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Burgdorf Tempo 30 nur noch vor den Schulen
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00:29 28.04.2018
Trotz Aufhebung der Tempo-30-Zone am Berliner Ring und Niedersachsenring wird vor dem Gymnasium und der BBS weiterhin ein Tempolimit gelten. Quelle: Köhler
Burgdorf

 Geht es nach dem Willen der Stadtverwaltung, ist die Tempo-30-Zone an Berliner Ring und Niedersachsenring bald Geschichte. Vor dem Gymnasium und den Berufsbildenden Schulen (BBS) soll aber auch in Zukunft Tempo 30 gelten – zumindest in der Zeit von 6.30 Uhr bis 16 Uhr. 

Der Grund sind Fördergelder in Höhe von etwa 490.000 Euro, die die Stadt sich von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aus dem Fördertopf „Landeszuwendungen für die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden“ verspricht. Dies entspricht in etwa 60 Prozent der Umbaukosten von 822.000 Euro für die Kreuzung Immenser Landstraße/Berliner Ring/Ostlandring sowie den Berliner Ring zwischen Scharlemannstraße und Dürerplatz einschließlich einer provisorischen Führung der Radfahrer am Berliner Ring. 

Der Haken: Der eingereichte Förderantrag ist grundsätzlich förderfähig, jedoch nicht wenn in einer Tempo-30-Zone gebaut würde. Die Rücknahme der Geschwindigkeitsbegrenzung stelle allerdings kein Problem dar, sagt Claudia Vollmert vom Tiefbauamt der Stadt. „Vom Charakter her sind die Straßen sehr breit, also keine Tempo-30-Zone.“ Sie ähnelten eher dem Ostlandring, muteten wie Vorfahrtstraßen an und sollen deshalb nach auch so beschildert werden. Zwischen der Grünewaldstraße und der Scharlemannstraße will die Stadt Radwege auf Hochborden neben der Fahrbahn anlegen, um für die nötige Sicherheit der Schüler zu sorgen. 

Ebenfalls aus diesem Grunde soll zwischen der Scharlemannstraße und dem Dürerplatz weiter Tempo 30 gelten. Westlich des Dürerplatzes, der zu einem Kreisel ausgebaut werden soll, soll dann wieder Tempo 50 auf der Vorfahrtstraße gelten. An der Grünewaldstraße will die Stadt den Radweg über eine Furt auf die Straße führen. „Auch das wäre in einer Tempo-30-Zone so nicht möglich“, sagt Vollmert: „Es passt schon alles zusammen.“ 

Zwar seien in Spitzenzeiten zwischen der Kreuzung Immenser Landstraße/Berliner Ring/Ostlandring und Scharlemannstraße 632 Fahrzeuge in der Stunde gezählt worden. Doch im weiteren Verlauf des Berliner Ringes reduziert sich nach Einschätzung der Verwaltung die Verkehrsbelastung so weit,dass Radfahrer auf der Fahrbahn bei ausgewiesenem Tempo 50 keine Probleme bekommen dürften. Die entsprechende Geschwindigkeitsanpassung werde die Stadt kurzfristig umsetzen, kündigt Vollmert an.

Von Sandra Köhler

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