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Burgdorf In die Stötznerschule ziehen wieder Schüler ein
Aus der Region Region Hannover Burgdorf In die Stötznerschule ziehen wieder Schüler ein
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00:33 20.05.2018
In der neuen Lehrküche im Erdgeschoss der ehemaligen Stötznerschule verlegen in diesen Tagen Elektriker die Stromleitungen. Quelle: Anette Wulf-Dettmer
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Uetze

 Im Gebäude der ehemaligen Stötznerschule an der Ecke Nordmann-/Eigenstraße hat der Umbau für die Schüler der Burgdorfer Förderschule Am Wasserwerk begonnen. Von außen sichtbar ist, dass der Südteil des Schulhofs mit Sand aufgefüllt wurde. Dort werden die Container für die Unterrichtsräume aufgestellt. Damit die alten Bäume beim Aufbau nicht geschädigt werden, sind sie mit Zäunen gesichert worden.

Im Erdgeschoss des imposanten Schulgebäudes verlegen derzeit die Elektriker neue Stromleitungen, denn die alte elektrische Anlage entspricht nicht mehr den heutigen Brandschutzbestimmungen. Dort werden zudem ein Klassenraum und ein Werkraum reaktiviert. Neu entstehen eine Lehrküche, ein Therapieraum, ein Pflegebad und eine Essensausgabe. Im ersten Obergeschoss wird ein Lehrerzimmer reaktiviert und mit einer Teeküche ausgestattet.

Die Container für die Klassenzimmer sollen laut Regionssprecherin Carmen Pförtner Mitte Juni geliefert werden. Sie werden nicht nur miteinander, sondern auch mit dem Schulgebäude verbunden. Geplant sei ein etwa 80 Meter langer wettergeschützter Gang, erklärt Pförtner. Die Region geht davon aus, dass zum Schuljahresbeginn am 9. August alles fertig und unterrichtsbereit ist.

Fünf Klassen der Förderschule Geistige Entwicklung, die bislang Räume in der Prinzhornschule in Burgdorf nutzen, werden vorübergehend nach Uetze auslagert. Denn in die Prinzhornschule wird zum neuen Schuljahr die IGS Burgdorf mit ihrem achten Jahrgang einziehen. Diese Übergangslösung – bis die Schule Am Wasserwerk in Burgdorf entsprechend erweitert worden ist – kostet die Region 1,55 Millionen Euro. 

Die Landesschulbehörde hatte die Auslagerung der Schüler, von denen viele erheblich gehandicapt sind, zunächst nicht genehmigt. Sie hatte Bedenken, dass das therapeutische und sportliche Unterrichtsangebot wegen der großen räumlichen Distanz auf Dauer nicht leistbar sein wird. Daraufhin hat die Region als Trägerin der Förderschule in einer Srellungnahme erklärt, warum sie sich für die Lösung in Uetze entschieden hat. Mitte April kam dann von der Landesschulbehörde die Genehmigung für das Ausweichquartier. Sie ist auf fünf Jahre befristet.

Von Anette Wulf-Dettmer

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