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Burgwedel Gutte: Nachdenk-Orte für Opfer der Todesmärsche
Aus der Region Region Hannover Burgwedel Gutte: Nachdenk-Orte für Opfer der Todesmärsche
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00:32 28.03.2018
Rudolf Gutte (rechts) erinnert in seiner Rede vor der Scheune der Pestalozzi-Stiftung an KZ-Häftlinge, die dort 1945 ermordet wurden. Quelle: Jarolim-Vormeier
Großburgwedel

 Für zusätzliche „Nachdenk-Orte“ an die NS-Geschichte in Burgwedel hat sich Ratsherr Rudolf Gutte am Sonnabend vor 70 Teilnehmern bei der Gedenkstunde für die Oper der Todesmärsche ins KZ Bergen-Belsen in der Vorosterzeit des Jahres 1945 stark gemacht. Gedenkmarschierer aus Hannover hatten an der Scheune der Pestalozzi-Scheune Halt gemacht, wo im April 1945 mindestens drei KZ-Häftlinge bei einem Hungeraufstand  von ihren Bewachern erschossen worden waren.

 „In diesem Jahr werde ich 80 und glaube, nicht mehr häufig an dieser Stelle zu stehen“, sagte Gutte,  der seit 2005 mit seiner Bürgerinitiative gegen das Vergessen zu den Organisatoren gehört. Eine Gedenktafel an der Pestalozzi-Scheune, ein Mahnmal auf dem Friedhof, einen Stolperstein für den in den Freitod getriebenen Dr. Albert David gebe es zwar bereits. Mehr Tempo wünsche er sich aber nicht nur bei den – in Vorbereitung befindlichen – Stolpersteinen für die Säuglingskinder von osteuropäischen Zwangsarbeiterinnen, die rassistisch motiviert ermordet worden seien, sondern auch beim Gedenken an an die während der Todesmärsche  in Burgwedel umgekommenen „etwa 20 KZ-Häftlingen“, die durch Augenzeugenberichte belegt seien.

Von Martin Lauber

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