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Burgwedel In großen Schritten zur neuen Grundschule
Aus der Region Region Hannover Burgwedel In großen Schritten zur neuen Grundschule
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16:20 30.07.2018
Architekt Willi Reichert zeigt die Baustelle der Grundschule Fuhrberg. Quelle: Jarolim-Vormeier
Fuhrberg

Die Arbeiten an der Fuhrberger Maria-Sibylla-Merian-Grundschule sind in vollem Gange. Sowohl im Alt- wie auch im Neubau staubt es an jeder Ecke. Überall wird gehämmert und geschraubt, bestehende Löcher werden wieder zugemauert und die Wände gestrichen. Bei dem Anblick ist es schwer vorstellbar, dass bis zum ersten Schultag nach den Sommerferien in der nächsten Woche alles auf Vordermann gebracht sein wird. Aber pünktlich zum Start am Donnerstag, 9. August, wird in den Klassenräumen wieder unterrichtet werden können. „Die letzten zehn Tage haben wir noch reichlich zu tun“, sagt Architekt Willi Reichert bei einem Rundgang auf der Baustelle, ist aber zuversichtlich.

Aktuell werden im Altbau der Grundschule die alten Klassenzimmer auf den Standard wie im geplanten Neubau gebracht, der in einem Jahr fertig sein soll. Dafür haben Handwerker neue Lüftungsanlagen montiert. „Wir haben den teilweise nicht ausreichend vorhandenen Brandschutz verbessert“, erläutert Reichert. Weil aus Brandschutzgründen keine Kleidung der Kinder mehr auf den Schulfluren hängen darf, sind hierfür eigens neue Umkleideräume vor den Klassen errichtet worden. „Stahlschränke in den Fluren sind für die Grundschüler wegen ihrer Größe unpraktisch.“

„Allerdings sind die Bauarbeiten in den Klassen damit nicht endgültig abgeschlossen“, sagt der Planer. In den Herbstferien 2018 und Osterferien 2019 gehen die Arbeiten weiter. Dann sollen neue Bodenbeläge verlegt und die Decken hergerichtet werden. „Hätten wir den Altbau nicht jetzt in den Ferien angefasst, dann hätte wir ein Dreivierteljahr länger gebraucht“, erklärt Burgwedels Kämmerer Christian Möhring.

Bauarbeiter gießen die Bodenplatte der neuen Aula. Quelle: Jarolim-Vormeier

1958 wurde die Grundschule errichtet, 1987 und zuletzt 1995 ließ die Stadt Burgwedel das Gebäude erweitern. Nun ist die dritte Erweiterung im Gange: Insgesamt um 530 auf dann 1400 Quadratmeter Nutzfläche wird die Maria-Sibylla-Merian-Grundschule erweitert. Nicht erst seit der Einführung des Ganztagsbetriebs benötigte die Grundschule mehr Platz. Die Zahl der Kinder in Fuhrberg sei gegen den allgemeinen Trend und ohne ein neues Wohnbaugebiet stark gewachsen, nennt der Kämmerer den Grund.

Während im Altbau die Arbeiten in den letzten Zügen liegen, gießen Betonbauer schon die Bodenplatte für die neue 190 Quadratmeter große Aula, in der 220 Personen Platz finden sollen. Insgesamt 17 Betonmischer rollen am Montagvormittag auf die Baustelle. Auf dem ehemaligen Schulhof werden auch noch eine Mensa, eine neuer Verwaltungstrakt und ein neuer Hort gebaut. Hingegen sind die vier neuen Klassenräume, der Kleingruppen- sowie der Elternsprechraum bereits im Rohbau fertiggestellt. „In einem Jahr, zum Schuljahresbeginn 2019/2020, soll alles so weit fertig sein“, sagt Kämmerer Möhring.

Für ein Jahr ist der Hort in Containern untergebracht. Quelle: Jarolim-Vormeier

Bis dahin müssen die Schüler und Lehrer aber mit Einschränkungen rechnen. „In den Pausen können sich die Mädchen und Jungen auf einer südlich der Schule gelegenen Fläche sowie auf dem Sportplatz austoben“, sagt Möhring. Der Hort zieht für die Bauzeit in zwei große Container. Die Kosten für das Bauvorhaben liegen bei 5 Millionen. „Das ist allerdings noch der Betrag, mit dem wir gestartet sind“, sagt Möhring – Steigerungen sind nicht ausgeschlossen.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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