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Burgwedel SPD diskutiert über Digitalisierung und bezahlbaren Wohnraum
Aus der Region Region Hannover Burgwedel SPD diskutiert über Digitalisierung und bezahlbaren Wohnraum
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14:51 11.02.2019
Beim SPD-Neujahrsempfang sind Andreas Strauch (von links), Caren Marks, Thordies Hanisch und Axel Düker offen für das Gespräch mit Interessierten. Quelle: Patricia Chadde
Großburgwedel

Neujahrsempfänge sind die perfekte Gelegenheit für Bürger, ihre Themen den Politikern vor Ort mit auf den Weg zu geben. Das Thema, das den Burgwedelern unter den Nägeln brennt, wurde auch beim SPD-Empfang am Sonntag deutlich: bezahlbarer Wohnraum.

SPD will sich für bezahlbaren Wohnraum einsetzen

Die Burgwedeler fordern nicht zuletzt in den sozialen Netzwerken inzwischen vehement Wohnungen, die auch für Geringverdiener zu bezahlen sind. Das weiß auch Bürgermeister Axel Düker. „Wir müssen uns entscheiden, wie viel Fläche wir verbrauchen wollen und wie wir bezahlbaren Wohnraum schaffen können“, sagte er beim Neujahrsempfang seiner SPD den rund 40 Gästen. Darin liege die Zukunft der Stadt, die als einzige in der Region in den vergangenen Jahren nicht wachsen konnte. 1900 Menschen pendeln laut Düker täglich zum Arbeiten nach Burgwedel. Man müsse ihnen Wohnraum anbieten – erst recht den stark nachgefragten Erziehern und Pflegefachkräften. Ihm sei bewusst, dass nicht jeder eine halbe Million Euro auf dem Konto habe, um sich im Großburgwedeler Neubaugebiet Pöttcherteich anzusiedeln, oder das Vermögen, eine der kostspieligen Wohnungen im Stadtgebiet zu finanzieren. Immerhin: Am Pöttcherteich soll es in den noch zu bauenden Mehrfamilienhäusern auch bezahlbare Mieten geben.

Düker fordert Geld für den Medienentwicklungsplan

Düker nutzte zudem die Chance beim Empfang, bei der Staatssekretärin Caren Marks, der Landtagsabgeordneten Thordies Hanisch und dem Regionsabgeordneten Andreas Strauch die Belange der Stadt anzusprechen. „Wir haben einen Medienentwicklungsplan, um unseren Schülern das Rüstzeug für die digitale Kompetenz mitzugeben, fertig in der Schublade“, betonte der Bürgermeister. Schulleiter, Lehrer und Verwaltungsmitarbeiter hätten in mehreren Jahren detailliert ausgearbeitet, welche Software und welche Technik künftig an allen Schulen vorgehalten werden sollen. Die Umsetzung könne sofort beginnen. „Aber wann kommen die in Aussicht gestellten Gelder vom Bund in Burgwedel an?“, fragte Düker. Rund 650.000 Euro würden für die Umsetzung des Medienentwicklungsplans in diesem Jahr benötigt, erläuterte Düker und stellte klar: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht.“

Eine zufriedenstellende Antwort blieb am Sonntag aus: Bund und Länder seien sich über die Art der Finanzierung noch nicht einig, erklärte Marks. Auf die Digitalisierung sollen die Lehrer und Schüler in Burgwedel aber nicht zu lange warten müssen: Im Zweifelsfall werde die Stadt die Kosten über den eigenen Haushalt schultern, betonte Düker. Man dürfe bei der Medienbildung des Nachwuchses nicht ins Hintertreffen geraten.

Von Patricia Chadde

Berufstätige Eltern haben die Möglichkeit, ihre Kinder im Grundschulalter in der ersten Osterferienwoche von der Stadt betreuen zu lassen. Täglich von 8 bis 16 Uhr stehen pädagogische Fachkräfte dafür bereit. Pro Kind werden 90 Euro für die ganze Woche fällig. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

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