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Burgwedel Das Heisterholz bekommt schnelles Internet
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17:16 04.06.2018
An der L 383 wird Glasfaser für das Heisterholz verlegt. Quelle: Martin Lauber
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Großburgwedel

Auf schnelles Internet mit zunächst bis zu 100 Megabit können sich die diesbezüglich nicht gerade verwöhnten Bewohner der Heisterholz-Siedlung freuen, die rund 1200 Meter östlich der Großburgwedeler Kernstadt liegt. Ein stabiles Leerrohr für Glasfaser wird seit einigen Tagen entlang der Landstraße 383 verlegt, der Anschlusskasten steht bereits. „Bis Ende 2018 wird das in Betrieb gehen“, teilte am Montag eine Sprecherin der Deutschen Telekom mit.

Dass zwischen Landesstraße und Radweg gegraben wird, war eigentlich gar nicht vorgesehen, erklärt Andrej Wyshimok vom Bauamt der Stadt Burgwedel. Beantragt hatte die Telekom nur, den neuen Glasfaserstrang in ein bereits bestehendes Leerrohr einzuziehen. Dann sei aber festgestellt worden, dass vor lauter Kommunikationskabeln der Platz dafür nicht ausreicht.

In Sachen Breitband-Internet liegt Großburgwedel im Fokus der Branche. So will zum Beispiel der Energieversorger Avacon, der zusammen mit htp bereits in Groß- und Kleinburgwedel Glasfaser verlegt hat, Anfang 2019 im Zuge von Arbeiten am Stromnetz weitere 5,5 Kilometer Leerrohre in mehreren Straßenzügen von Großburgwedel verlegen. „Letztendlich entscheidet der Kunde, welchen Anbieter er wählt“, sagt Avacon-Sprecherin Michaela Fiedler.

Bei Großburgwedeler Firmen hat derweil auch die „Deutsche Glasfaser“ angeklopft und Anschlüsse im Gigabit-Bereich angeboten – mit der Option, wenn Glasfaser bis ins Haus verlegt wird, Leitungen „langfristig im Terrabit-Bereich“ bereit stellen zu können, so Pressereferent Dennis Slobodian. Auch mit dem Rathaus ist das nordrhein-westfälische Unternehmen im Gespräch, bestätigt Bauamtsleiter Oliver Götze. Die Stadt ist unter anderem interessiert daran, dass im Gewerbegebiet II die Schulze-Delitzsch-Straße möglichst schnelles Breitband-Internet bekommt. Dies und eine höhere Bebaubarkeit der Grundstücke soll den Anwohnern, die dort nur auswohnen dürfen, helfen, ihre Häuser an ansiedlungswillige Unternehmen zu verkaufen.

Von Martin Lauber

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