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Burgwedel Land fördert Enercity in Fuhrberg für weitere fünf Jahre
Aus der Region Region Hannover Burgwedel Land fördert Enercity in Fuhrberg für weitere fünf Jahre
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00:43 29.04.2018
Umweltminister Olaf Lies und Enercity-Vorstandsvorsitzende Susanna Zapreva stoßen mit einem Glas frischen Trinkwasser auf die Verlängerung des Finanzhilfevertrages an. Quelle: Philipp Bader
Fuhrberg

Das Grund- und Trinkwasser in der Region Hannover ist seit Jahren in einem sehr gutem Zustand. Grund dafür ist vor allem das seit 1993 existierende Kooperationsmodell zwischen der Wasserwirtschaft und der Land –und Forstwirtschaft in Niedersachsen. Um diese hohe Qualität zu erhalten, unterstützt das Umweltministerium die Enercity für weitere fünf Jahre mit insgesamt 5,2 Millionen Euro. Am Donnerstag unterzeichnete Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies in Fuhrberg dafür den Finanzhilfevertrag.

Im Wasserschutzgebiet Fuhrberger Feld wird seit 1911 Trinkwasser gefördert. Im Jahr sind es rund 40 Millionen Kubikmeter, die 90 Prozent des Gesamtbedarfs der 700.000 Menschen in Hannover und Umgebung ausmachen. Zum Schutz des Fuhrberger Feldes greift Enercity immer wieder auf land- und forstwirtschaftliche Maßnahmen zurück, um das Grundwasser von Schadstoffen zu reinigen. Beispiele dafür sind Projekte wie der Zwischenfruchtanbau im Winterhalbjahr und das Pflanzen von Laubbäumen in Nadelholzwälder.

Nach einem kleinen „Umtrunk“ an der Trinkwasserpumpe vor dem Wasserwerk Fuhrberg schaute sich Lies am Donnerstag begleitet von Susanna Zapreva, Vorstandsvorsitzende von Enercity, und Vertretern der Land- und Forstwirtschaft das Werk an. Der Umweltminister bedankte sich für die „hervorragende Zusammenarbeit“ aller Beteiligten in den vergangenen Jahren. „Die hohe Qualität des Wassers zu halten, ist sehr wichtig. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, das Kooperationsmodell auch für fünf weitere Jahre zu unterstützen“, sagte Lies. „Vor allem auch in Bezug auf die teilweise besorgniserregenden Nährstoffberichte aus der Landwirtschaft, ist eine konsequente Umsetzung der Weiterentwicklung von Gewässerschutzberatung dringend erforderlich.“

Auch die Qualität des Grundwassers profitiert von dem aktuellen Modell: „Der Nitratgehalt liegt hier bei 2 Milligram pro Liter, der allgemeine Grenzwert liegt bei 50“, erläuterte Zapreva von Enercity. „Wir haben den Anspruch, aber auch die Verpflichtung, unseren Kunden das bestmögliche Wasser zukommen zu lassen.“ Insofern sei sie über die Fortsetzung dieses „fast schon traditionsreichen Modells“ sehr dankbar.

Seit 25 Jahren gibt es das Kooperationsmodell Grundwasser in Niedersachsen – 74 Partner aus Wasser-, Land- und Forstwirtschaft arbeiten darin auf rund 300 Hektar Nutzfläche. Zum Beispiel wurden niedersachsenweit 13 Millionen Laubbäume neu gepflanzt, um das Grundwasser zu schonen und nachhaltige Wälder zu erzeugen. Jährlich stellt das Land Niedersachsen 18 Millionen Euro für freiwillige Maßnahmen für das Modell Trinkwasserschutz zur Verfügung.  „Dies hat sich bewährt und trägt maßgeblich zur Sicherung der Wasserqualität bei“, betonte Lies. 

Von Philipp Bader

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