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Burgwedel Wohnungsmarkt und Freibad sind Top-Themen
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20:29 28.06.2018
Heidemarie und Norbert Dumke erklären Lokalredakteur Martin Lauber (Mitte), dass für sie das Großburgwedeler Freibad ein Geschenk sei. Quelle: Antje Bismark
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Großburgwedel

Marode Bäume, fehlender Wohnraum, Sprungtürme für die Jugend: Ganz unterschiedliche Themen bewegen derzeit die Burgwedeler – gut 20 von ihnen besuchten am Donnerstagvormittag die Rollende Redaktion mit Lokalredakteur Martin Lauber und Redaktionsleiterin Antje Bismark, um auf dem Wochenmarkt über ihre Wünsche für die Stadt zu sprechen.

Dabei trieb eine Frage etliche der Besucher um: Lässt sich die Sprungturm-Situation im Freibad nicht schneller und unbürokratischer lösen, als derzeit von der Verwaltung prognostiziert? Diese hatte den Einer und Dreier im Bad Auf der Ramhorst wegen unzureichender Abstände zueinander und zum Beckenrand gesperrt. Deshalb können die Schwimmer sie in der aktuellen und wohl auch in der nächsten Saison nicht nutzen. „Die Regelung trifft vor allem die Kinder und Jugendlichen“, kritisierte Carmen Semrau, denn Ältere würden zwar schwimmen, aber eben nicht springen. „Wenn die Stadt dort investiert, dann investiert sie in die Zukunft.“

Ihr Mann Rainer sah ein Versäumnis bei früheren Ratsherren: „Sie haben immer das große Vermögen Burgwedels gelobt, aber nicht richtig investiert.“ Das müssten nun die jüngeren Kommunalpolitiker übernehmen. Heidemarie Dumke aus Großburgwedel hat dagegen gar nichts auszusetzen am Freibad, in dem sie regelmäßig mit Ehemann Norbert ihre Bahnen schwimmt: „Für mich als 77-Jährige ist das ein Geschenk“, sagte sie.

Dass die Stadt sich nicht ausreichend um zusätzlichen Wohnraum bemühe, fand außer Rainer Semrau auch Monika Zecheus-Otto. Es gebe viele ältere Burgwedeler, die ihre Einfamilienhäuser verkaufen und in eine Drei- oder Vier-Zimmer-Wohnung umziehen wollten. Diese fehlten aber, deshalb stagniere der Immobilienmarkt in der Stadt, da waren sich beide Gäste am Redaktions-Bulli einig. Mit der Erweiterung des Krankenhauses werde sich die Situation noch verschärfen, prognostizierte Semrau: „Ärzte und Mitarbeiter des Klinikums wollen nicht pendeln. Es reicht nicht, nur Gewerbeflächen auszuweisen, wir brauchen auch Bauland.“

Zecheus-Otto hatte sich von einem neuen Baugebiet am Mühlenfeld, für das aber kein Land angekauft wurde, einen Neustart auch in Sachen Seniorenbegegnungsstätte (SBS) versprochen, in der sie aktiv mitarbeitet. „Mit der SBS waren wir mal Vorreiter. Aber heute ist alles veraltet und andere sind weit darüber hinaus“ , erinnerte sie daran, dass Mehr-Generationen-Konzepte wie in anderen Kommunen sich in dem alten Haus an der Gartenstraße nicht umsetzen ließen. Christian Gorecki spitzte aufmerksam die Ohren. Die SBS interessiere ihn, aber sei er nicht zu jung dafür mit seinen 50 Jahren? Ihn eines Besseren zu belehren, reichte ein Blick in die Lokalzeitung, die die vielfältigen Angebote der SBS täglich veröffentlicht – am Donnerstag unter anderem mit Singen, Computer-Club, Schach und digitaler Fotografie.

Von Martin Lauber und Antje Bismark

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