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Burgwedel 68 Prozent wählen das Gymnasium
Aus der Region Region Hannover Burgwedel 68 Prozent wählen das Gymnasium
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16:04 13.07.2018
ARCHIV - Schulanfänger melden sich am ersten Unterrichtstag. Quelle: picture alliance / Hendrik Schmidt (Symbolfoto)
Burgwedel

Für 186 Erstklässler beginnt an Burgwedels fünf Grundschulen nach den Sommerferien die Schulzeit. Gegenüber dem vorherigen ersten Jahrgang sind dies 7 Kinder mehr, gegenüber dem Jahr davor 17 Jungen und Mädchen weniger. Diese Differenz gibt es nur, weil eine ähnlich hohe Zahl schulpflichtiger Kindern auf Wunsch der Eltern, die darüber neuerdings das letzte Wort haben, mit dem Schulstart ein Jahr wartet. „Die Zahlen sind noch nicht fix, da einige Vorgänge noch nicht abgeschlossen sind“, heißt es im Schulamt der Stadt Burgwedel.

Dass an einzelnen Grundschulen die Anfängerzahlen diesmal sehr stark schwanken, sei ganz schlicht der Entwicklung bei den Geburtenzahlen geschuldet, erklärt Burgwedels Erste Stadträtin Christiane Concilio. Beispiel Kleinburgwedel, wo die Schülerzahl von 45 im Vorjahr auf jetzt 25 regelrecht abstürzt und das erste Schuljahr wahrscheinlich nur einzügig starten wird. Verantwortlich dafür sei ein zahlenmäßig „ganz ganz schwacher Jahrgang“, berichtet Concilio. Auch in Thönse (23 gegenüber 28 im letzten Schuljahr) gibt es eine kleine Delle. Für beide Schulen sei für nächstes Jahr aber wieder mit einem Plus zu rechnen.

Insgesamt 186 Kinder starten im August an den fünf Burgwedeler Grundschulen ins erste Schuljahr. Quelle: Patrick Seeger/dpa (Symbolbild)

Eine Delle dort, das gegenteilige Bild in Wettmar: Dort startet im August ein starker Jahrgang mit 33 Kindern (gegenüber 22 im Vorjahr), der sogar noch größer wäre, wenn nicht besonders viele Wettmarer Eltern die neue Option genutzt hätten, die Kita-Zeit ihres Kindes um ein Jahr zu verlängern. Auch in Großburgwedel gibt es einen Riesensprung von 59 auf 81 Erstklässler, der allerdings wahrscheinlich nicht für eine Vierzügigkeit ausreichen wird. In Fuhrberg sind 24 Schulanfänger (2017: 25) angemeldet. Mit Blick auf die bereits bekannten Geburtenzahlen schildert Concilio die Perspektiven der fünf Grundschulen für die kommenden Jahre so: „Alle bis auf Großburgwedel werden grundsätzlich stabil zweizügig bleiben.“

An den weiterführenden Schulen werden im August fast 68 Prozent des Jahrgangs (141) am Gymnasium und 32 Prozent (67) an der Integrierten Gesamtschule starten. Signifikant ist der Unterschied im Vergleich zum Schuljahr 2016/2017, in dem die IGS mit knapp 40 Prozent des fünften Jahrgangs an den Start gegangen war. Bei ihrem Antrag an das Land zur Einrichtung der IGS war die Stadt von einem Anwahlverhalten von 53 bis 55 Prozent fürs Gymnasium und nicht von einem solch steilen Anstieg ausgegangen. „Wir werden das im Auge behalten, sagte Concilio auf Anfrage.

Von Martin Lauber

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