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Trotz Regen-Saison: Mehr als 33.000 Besucher

Großburgwedel Trotz Regen-Saison: Mehr als 33.000 Besucher

Es sind ganz schön nasse Tage im Freibad Großburgwedel, die für wenig Badegäste sorgen. Einen leichten Besucheranstieg im Vergleich zum Vorjahr hat es trotzdem gegeben. Und noch besteht bei Schwimmmeistern und Sportlern Hoffnung auf Sonne.

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Schwimmmeister mit Regenschirm: Genau wie die Badegäste, hat Heinz Brahms auch bei schlechtem Wetter gute Laune.

Quelle: Tomma Petersen

Burgwedel. "Seit der Eröffnung am 1. Mai hat es bisher 33 379 Badegäste gegeben", sagt Hauptamtsleiter Götz-Gero Moeller. Dafür, dass es teilweise stark geregnet habe, sei diese Zahl aber eine ordentliche. "Im letzten Jahr gab es im gleichen Zeitraum etwa 32 000 Besucher - auch nur gering weniger", erklärt Moeller.

Wenn es nach den Schwimmeisstern ginge, hätten warme Sonnenstrahlen für ein allzeit volles Bad gesorgt. "Ich finde, es ist ein bisschen zu wenig los", meint Schwimmmeister Heinz Brahms und guckt am Beckenrand auf die Handvoll Schwimmer, die hier im Dauerregen stoisch ihre Bahnen ziehen. Normalerweise seien die Liegen am Beckenrand alle belegt. "Wer bei so einem Wetter kommt, der würde auch schwimmen, wenn es junge Hunde regnet", sagt Brahms, der sich mit einem Regenschirm gewappnet hat. Und lacht.

Tatsächlich können die dicken Regentropfen den Schwimmern ihren Nachmittag nicht vermiesen. "Es ist sogar irgendwie schön, wenn es regnet", findet Susanne Kamieth. Wenn so wenige Menschen im Becken seien, könne man eben einfach besonders gut Strecke machen. Freundin Petra Delventhal macht der Regen auch nichts aus. "Nass wird man sowieso und der Regen ist ganz warm - dadurch entsteht eine ganz tolle Atmosphäre", sagt sie. Die beiden Frauen kommen regelmäßig in das Freibad auf der Ramhorst, um hier eineinhalb Stunden lang Sport zu treiben. "Wir kommen immer extra aus Altwarmbüchen her", sagt Kamieth. Und wenn das Wetter dann nicht mitspielen wolle, dann sei das eben so.

"Die Wassertemperatur bleibt ja auch immer gleich", erklärt Schwimmmeister Christos Diamantidis, der im Trockenen im Aussichtshaus sitzt und das Becken im Blick hat. 25,5 Grad sind es im Wasser am Mittwochnachmittag, "da stört es eigentlich nicht, wenn es von oben ein bisschen kühler drauf regnet", sagt Schwimmmeisterkollege Brahms.

Diamantidis und Brahms kennen den harten Kern der Schwimmer, die jeden Tag in ihr Freibad kommen. "Schon um 5.45 Uhr stehen die ersten am Tor und warten darauf, dass der Ticketautomat startet", erzählt Brahms. Ab 6 Uhr ist das Freibad nämlich von Mai bis September geöffnet.

Auch wenn bei richtig schlechtem Wetter trotzdem mehrere Hundert Gäste in das Freibad kommen - einen Wermutstropfen gibt es auch noch: "Am 19. Juli gibt es leider kein warmes Duschwasser", kündigt Hauptamtsleiter Moeller an. Am Blockheizwerk werde die Trafostation gewartet, dafür müsse die beauftragte Firma das warme Wasser abstellen. "Das kann auch nur eine Stunde dauern und sehr schnell gehen, aber die Zeit müssen wir freihalten", sagt Moeller. Die aufwärmende Dusche fällt dann also im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser.

Von Tomma Petersen

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