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Burgwedel Wettmar feiert die Kunst im ganzen Dorf
Aus der Region Region Hannover Burgwedel Wettmar feiert die Kunst im ganzen Dorf
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00:18 27.06.2018
Elke Junge aus Großburgwedel gehört zu einer Künstlergruppe, die sich regelmäßig zum Arbeiten im Schlösschen trifft. Sie und ihre Mitstreiter freuen sich, ihre Werke beim Sommerspaziergang zu präsentieren. Quelle: Gabriele Gerner
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Wettmar

Es ähnelte zwar in Anbetracht des kalten und zuweilen regnerischen Wetters eher einem Herbstspaziergang – dennoch war der Sommerspaziergang in Wettmar aus Sicht der Beteiligten ein großer Erfolg. Rund 60 Künstler präsentierten ihre Werke.

„Heute hatten wir schon 25 Besucher“, berichtet Barbara Steinmeyer staunend. Die Künstlerin aus Seelze zeigte vier ihrer figürlichen Arbeiten im Garten von Gerd Scholze. Der Wettmarer und sie kennen sich noch aus dem gemeinsamen Kunststudium. Ihre lebensgroßen Acrylfiguren wirken auf den ersten Blick lebendig. „Dieses ist meine Lieblingsfigur“, sagt sie mit Blick auf die Skulptur einer Frau, die mit geschlossenen Augen, den Kopf in den Nacken gelegt, aufrecht steht. „Sie ist nicht verkäuflich.“ Einen Preis für ihre Kunstwerke zu nennen, würde ihr ohnehin schwer fallen, bekennt sie. In Arbeitsstunden könne man den Wert nicht umrechnen. „An so einer Figur arbeite ich mitunter ein halbes Jahr.“ Aber die Freude an der schöpferischen Tätigkeit steht ihr ins Gesicht geschrieben.

Ihr ehemaliger Studienkollege Gerd Scholze hat Abnehmer für zwei seiner „live portraits“ gefunden: Katharina Kayser aus Wettmar kauft die aus Pastell-Öl und -Kreide gezeichneten Akte. „Das Zeichnen ist für mich eine schöne Abwechslung zu den Videoinstallationen, an denen ich überwiegend arbeite“, erläutert Scholze. Im Wohnzimmer laufen verschiedene surreal wirkende Videosequenzen: Frauenfiguren im weißen Kleid, die auf eine abgehackte Weise zu tanzen scheinen. Besucherin Gisela Hermanski ist angetan: „Ich finde es mutig, dass sich mal jemand traut, etwas anderes zu machen.“

Blaue Stunde im Schlösschen

Im Schlösschen in der Ortsmitte ist „Blaue Stunde“ angesagt. Die Künstlergruppe, die regelmäßig im Schlösschen arbeitet, hat sich die Farbe Blau zum Motto gemacht und stellt Skulpturen, Bilder, Deko-Gegenstände und Acrylarbeiten aus. „Wir freuen uns, unsere Werke einmal im Jahr in diesem schönen Rahmen präsentieren zu können“, sagt Malerin Elke Junge aus dieser Gruppe. Sie und ihre Mitstreiter sind besonders glücklich darüber, dass seit Kurzem auch der Garten des Schlösschens mit Kunstobjekten gefüllt werden kann. „Das ist ein kleines Paradies geworden“, sagt sie. Ortsbürgermeister Erwin Fette und seine Frau kaufen zwei Acrylbilder und freuen sich schon darauf, einen Platz dafür zu finden: „Die wirken bestimmt gut im Garten oder am Fenster.“

Von Gabriele Gerner

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