Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Burgwedel „Woche der Demenz“: Stadt zieht positive Bilanz
Aus der Region Region Hannover Burgwedel „Woche der Demenz“: Stadt zieht positive Bilanz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:49 29.04.2018
Case-Managerin Nina Marie Dierking (links) und SBS-Mitarbeiterin Elisabeth Geib-Kayser planen weitere Veranstaltungen zum Thema Demenz. Quelle: Jarolim-Vormeier
Großburgwedel

Die Stadt Burgwedel ist auf einem guten Weg zu einer demenzsensiblen Kommune: So lautet das einhellige Fazit der Stadtverwaltung nach den ersten vier von fünf Tagen der „Woche der Demenz“ – und weitere Vorträge und Gesprächskreise sind in Planung.

Als gelungen bezeichnete Bürgermeister Axel Düker am Donnerstag die „Woche der Demenz“, die Begegnungen zwischen Fachleuten, Betroffenen und interessierten Bürgern ermöglichte. „Wir konnten die Menschen für das Thema Demenz sensibilisieren“, zog die Erste Stadträtin Christiane Concilio Bilanz. Sie sei sich sicher, dass die Veranstaltungsreihe aufklären konnte, und hofft, dass andere Kommunen sagen: „Das möchten wir nachmachen“. 

Auch Elisabeth Geib-Kayser von der Großburgwedeler Seniorenbegegnungsstätte (SBS) und die neue Case-Managerin Nina Marie Dierking zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf. „Wir haben Kontakte geknüpft und die gewünschte Vernetzung intensiv begonnen“, erklärte Geib-Kayser. Zwar seien nicht „die Türen eingerannt“ worden, die Besucherzahlen aber dennoch gut gewesen. Sie lobte die Kooperation mit zusätzlichen Akteuren wie Ärzten und Therapeuten, die kostenlose Beratungen anboten. 

Nina Marie Dierking ist seit Mitte März als studierte Gerontologin Ansprechpartnerin für Betroffene, die an Demenz erkrankt sind, deren Angehörige sowie ehrenamtliche Helfer. „Ich wusste von einigen Leuten aus Großburgwedel, aber nun sind wir auch ins Gespräch gekommen und können künftig eine Zusammenarbeit beginnen“, erläuterte die Fachfrau im Bereich der Altersarbeit. Die 27-Jährige hat mittlerweile mit Ärzten, ambulanten und stationären Pflegestützpunkten sowie Senioreneinrichtungen Kontakt aufgenommen. Ihre Beratung bei Demenz beschänkt sich nicht nur auf einen Termin. Sie hilft und unterstützt auch auf weitere Wegen. „Ziel ist es, die Beratung zu etablieren“.

Mit der fünftägiger Veranstaltungsreihe ist das Thema Demenz allerdings für Burgwedel noch nicht ausgeschöpft. Geib-Kayser und Dierking planen weitere Fachvorträge – beispielsweise zum sprachlichen Umgang mit demenzkranken Menschen oder auch zum Thema Führerschein und Demenz. Sie wollen auch eine Zahnärztin mit mobiler Praxis nach Großburgwedel holen, die Senioren aufsuchen können, die es nicht mehr zu ihrem niedergelassenen Zahnarzt schaffen. Ein weiteres Vorhaben ist, die Kaffeestube für Betroffene wieder zu aktivieren. „Die Kaffeestube gab es schon, sie liegt aber wegen eines fehlenden Helferkreises nun brach“, sagte Geib-Kayser.

Zudem gibt es am Mittwoch 23. Mai, ab 18 Uhr in der SBS einen Gesprächskreis „Demenzsensible Kommune Burgwedel“ für Betroffene, Angehörige, Ärzte, Pfleger, Therapeuten, Sozialarbeiter und alle weiteren Interessierten. „Alle können ihre Ideen und Wünsche einbringen“, wirbt Geib-Kayser.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

Das Kooperationsmodell Grundwasser zur Sicherung der Wasserqualität Niedersachsens gibt es bereits seit 25 Jahren. Nun wurde der Finanzhilfevertrag zwischen Land und Enercity um fünf Jahre verlängert.

29.04.2018

Erst durch das Hupen eines Zeugen ist eine Seniorin auf einen gerade verursachten Unfall aufmerksam geworden: Sie hatte beim Zurücksetzen eine Frau in deren Autotür eingeklemmt.

26.04.2018

Bewohner der ehemaligen Musterhäuser im Gewerbegebiet II haben sich mit der Stadtverwaltung am Runden Tisch getroffen. Die Verwaltung hat dabei eine neue Idee präsentiert. 

25.04.2018