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Komplizierter Unfall als Aufgabe

Garbsen Komplizierter Unfall als Aufgabe

Ein brennender Wagen, ein überfahrener Radler, verletzte Bus-Passagiere: Die Ortsfeuerwehr Garbsen und das DRK Garbsen haben am Dienstagabend ihr Zusammenspiel für den Ernstfall geprobt.

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Einsatzübung von Feuerwehr und DRK Garbsen in Havelse.

Quelle: Feuerwehr Garbsen

Havelse. Der eine oder andere Jogger und Spaziergänger wird sich am Dienstagabend gewundert haben: Was macht ein Linienbus der Firma Dau auf der Ecke "Im Alten Dorfe" Richtung Leine? Die Ortsfeuerwehr Garbsen probte zusammen mit dem DRK Garbsen ein Einsatzszenario, das durchaus realistisch ist, "aber hoffentlich nie eintreten wird", schreibt Feuerwehrsprecher Stefan Müller.

Der Fall: Ein Linienbus übersieht beim Abbiegen einen Radfahrer im toten Winkel. Der Radfahrer stürzt und wird unter der Hinterachse des Busses eingeklemmt. Durch das abrupte Abbremsen des Busses werden Passiere verletzt. Der Busfahrer steht unter Schock und öffnet die Türen nicht. Ein unaufmerksamer Autofahrer prallt in das Heck des Busses, der Wagen fängt Feuer. Für die Einsatzleiter von Feuerwehr und DRK ein komplexes Szenario. Wo sollen sie anfangen?  Beim brennenden Auto, beim eingeklemmten Radfahrer oder den eingeschlossenen Passagieren?

Vorrang hatte das Feuer im Motorraum des PKW, um die Gefahr für die Menschen zu minimieren. Zeitgleich nahm sich der Rettungsdienst der eingeklemmten Person an. Ein weiterer Trupp der Feuerwehr entriegelte die Türen des Busses, damit der Rettungsdienst mit dem Sichten und Betreuen der leicht verletzten Businsassen beginnen konnte.

Die Rettung des eingeklemmten Radfahrers gestaltete sich aufwändiger. Der Bus musste mit schwerem Bergegerät angehoben und der Verletzte bei ständiger rettungsdienstlicher Betreuung befreit werden.

In Summe waren die Übungsbeobachter mit der Abarbeitung des "Einsatzes" zufrieden - alle Personen konnten gerettet werden. Die Ortsfeuerwehr Garbsen dankte den Verletztendarstellern, dem DRK Garbsen und Dau-Bus.

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