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Garbsen Kabinett der Kuriositäten am Schwarzen See
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00:15 07.06.2017
Parkpanoptikum im Stadtpark: Das Duo Art Tremondo ist als Libelle und Mistkäfer unterwegs. Quelle: Benjamin Behrens
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Garbsen-Mitte

Alle Künstler traten mehrmals auf, so konnte sich jeder sein Programm selbst zusammenstellen und verpasste nichts. Von 15 bis 18.15 Uhr liefen die Auftritte am Ufer des Schwarzen Sees, wer alles sehen wollte, musste nur Zeit mitbringen, der Eintritt war frei. An Bäume gepinnte Pläne zeigten, wer wo wann spielt. "Die möchte ich auf jeden Fall sehen", sagte Lutz Friedrich. Dass Friedrich und seine Lebensgefährtin Sabine Herrmann das Musik-Kabarett-Duo "Das Geld liegt auf der Fensterbank Marie" schon kennen, stört nicht - im Gegenteil. "Deshalb ja", bekräftigte Friedrich. Noch war Zeit bis zum Auftritt. Das Paar und Herrmanns Töchter Anna-Lena und Eva-Maria wollten sich erst einmal treiben lassen. Das Kuriositätenkabinett, in das sich der Stadtpark verwandelt hatte, genoss man am Besten in Ruhe.

Auf Bühne Zwei spielten derweil die Songliner. Das Trio covert gekonnt Popsongs, angetrieben von mehrstimmigem Gesang, Gitarre, Trommel und Akkordeon. Es lohnte sich, die Musiker mehrmals anzuhören. "Wir haben in jedem Set andere Stücke, mal bisschen poppiger, mal Country lastig", versprach Sängerin Christine Eppinger.

Auf den Wegen zogen Walkacts ihre Runden. Die Sax Puppets marschierten im Gänsemarsch, in den Mündern der übergroßen Köpfe verschwanden die Mundstücke der Saxophone. Bald hatten die drei Musiker wie der Rattenfänger von Hameln etliche Kinder im Schlepptau. Das Duo Art Tremondo war als Libelle und Mistkäfer unterwegs. Die riesige Dung-Kugel und der mit Lautsprecher ausgestattete Libellenschwanz verzauberten viele Kinder. Die schillernden Figuren zogen aber auch Erwachsene in ihren Bann, ein Foto oder ein gewagter Fußtritt gegen den hüpfenden Ball inklusive.

Was Andrea Bongers veranstaltete, war eigentlich nichts für Kinder, trotzdem hatten sich einige in die erste Reihe vor die Zuschauermassen geschmuggelt. Die selbsternannte Geiermutter ließ die Puppen tanzen und verarbeitete ganz öffentlich die Trennung oder Nicht-Trennung vom 21-jährigen flüggen Sohn. Das traf offenbar etliche Nerven im Publikum, der Applaus war laut und ausdauernd. "Das hat mir sehr gut gefallen", meinte Sieglinde Burmann. Danach mussten sich die meisten nur einmal umdrehen: Auf der Bühne gegenüber starteten Friedolin Müller und Wiebke Eymess alias "Das Geld liegt auf der Fensterbank Marie".

Opus Furore bahnte sich seinen Weg zum nächsten Auftritt. "Medames et messieurs mit den Drahteseln, ihr versperrt den ganzen Weg", schnarrte Musketier Fantoche alias Michael Liermann. Wo Fantoche ist, konnte Arragon nicht weit sein. Michael Braun war die andere Hälfte des Walkacts Opus Furore.  Mit langen Stelzen-Schritten marschierten, nein stolzierten die beiden zu ihrem letzten Auftritt des Nachmittags. "Wollt ihr ästhetische oder technisch anspruchsvolle Jongale", fragte Braun. Die Zuschauer wollten beides. "Das ist wieder typisch Garbsen."

Von Benjamin Behrens

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