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Garbsen Feuer in Wohnhaus: 27-Jähriger verletzt
Aus der Region Region Hannover Garbsen Feuer in Wohnhaus: 27-Jähriger verletzt
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15:24 22.03.2018
In der Nacht zu Donnerstag ist im Dachstuhl dieses Hauses am Maschweg in Altgarbsen ein Feuer ausgebrochen. Quelle: Christian Elsner
Garbsen

  Ein 27-Jähriger ist in der Nacht zu Donnerstag nach einem Brand in einem Wohnhaus in Altgarbsen mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Der Polizei zufolge hatte seine Wohnung im ersten Obergeschoss Feuer gefangen. Die Ursache ist derzeit noch unklar. Die obere Etage des Hauses ist völlig ausgebrannt, das Dach stark beschädigt.

Bei der Feuerwehr Garbsen ging der Notruf gegen 1 Uhr in der Nacht ein. „Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, schlugen die Flammen schon aus einem Fenster und aus dem Dach in den Nachhimmel“, sagt Stefan Müller, Sprecher der Feuerwehren in Garbsen. Zu dem Zeitpunkt hatten sich die drei Bewohner des Hauses bereits in Sicherheit gebracht. Die Helfer richteten die Wasserversorgung von einem Tanklöschfahrzeug in den Hof des Grundstücks ein, auf dem das brennende Haus steht.

Vier Feuerwehren aus Garbsen rücken aus

„Auch das Fahrzeug mit der Drehleiter haben wir in den Hof rangiert“, berichtet Müller. Auf diese Weise konnten die Ehrenamtlichen die Flammen von oben und mehreren Seiten gleichzeitig löschen. Zur Unterstützung wurden Helfer der Feuerwehren aus Horst, Meyenfeld und Schloß Ricklingen angefordert. Die Einsatzkräfte schafften es, das Ausbreiten des Feuers auf weitere Wohnungen des Hauses zu verhindern.

Einsatz dauert bis 4.30 Uhr morgens

Der Einsatz war erst gegen 4.30 Uhr beendet. Insgesamt waren 80 Feuerwehrleute aus Garben mit 20 Fahrzeugen vor Ort. Gegen 8 Uhr am Donnerstagmorgen kehrten einige von ihnen zum Einsatzort zurück. „Wir haben mit einer Wärmebildkamera überprüft, ob es noch weitere Brandnester gibt“, erklärt Müller. Das war nicht der Fall, damit war der Fall für die Feuerwehren abgeschlossen. Für viele Ehrenamtliche begann dann am Morgen der übliche Arbeitstag.  

So sieht das Haus am Donnerstagmorgen nach dem Brand aus. Quelle: Gerko Naumann

Nachbar Wolfgang Müller hat den Brand und den nächtlichen Einsatz der Feuerwehr hautnah mitbekommen. „Zuerst habe ich nur ein Knacken gehört. Dann habe ich aus dem Fenster geblickt und die Flammen gesehen“, berichtet er. Wenig später sei die Feuerwehr eingetroffen. „Zum Glück waren die Helfer auf Zack und haben die Flammen von mehreren Seiten bekämpft“, sagt Müller.

Den Sachschaden schätzen die Ermittler auf 250.000 Euro.

Von Gerko Naumann

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