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Garbsen Tagespflege der Diakonie ist eröffnet
Aus der Region Region Hannover Garbsen Tagespflege der Diakonie ist eröffnet
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00:25 14.06.2018
Die Tagespflege-Einrichtung in Marienwerder ist mit einem fröhlichen Fest eröffnet worden. Quelle: Gerko Naumann
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Marienwerder

Für die Gäste bedeutet die Einrichtung einen großen Schritt zum selbstbestimmten Leben im Alter: Am Freitagnachmittag ist am Kloster Marienwerder die neue Tagespflege der Diakoniestationen Hannover eröffnet worden. Nach einem Gottesdienst in der Klosterkirche gingen mehr als 100 Interessierte begleitet von fröhlicher Musik der Band Marschmallows zu dem ehemaligen Pfarrhaus an der Straße am Quantelholz. Das Gebäude aus den Sechzigerjahren ist von 240 auf 430 Quadratmeter erweitert worden und verfügt über einen 1200 Quadratmeter großen Therapiegarten inklusive Fitnessgeräten.

Auf dem Gelände wurden die Besucher von Leiterin Petra Romaus und weiteren Diakonie-Mitarbeitern in Empfang genommen. Romaus berichtete, dass die Einrichtung bereits ausgebucht ist. Täglich kümmern sich die Angestellten um 25 Gäste im Alter von 50 bis 96 Jahren – darunter auch viele Garbsener. Die werden morgens von Fahrern abgeholt und nach Marienwerder gebracht. „Jeder Tag beginnt dann mit einem gemeinsamen Frühstück als Ritual“, sagte Romaus.

„Tagespflege ist ein Segen für die Menschen“

Anschließend verbringen die Pflegefachkräfte und Betreuer mit den Gästen den Tag, um so die Angehörigen zu entlasten. „Je nach Pflegegrad kommen manche Menschen jeden Tag oder auch nur einen pro Woche zu uns“, erklärte Romaus. Den Tagesinhalt können die Gäste mitbestimmen. Mal wird gemeinsam gesungen, mal gebastelt, mal Karten gespielt. „Außerdem steht jeden Tag Gedächtnistraining auf dem Programm, das ist sehr beliebt.“ Zudem helfen die Gäste in der Küche, wo täglich frisch gekocht wird. „Das Konzept Tagespflege ist ein Segen für ältere Menschen und deren Angehörige“, fasste Romaus zusammen.

Rainer Müller-Brandes, Geschäftsführer der Diakoniestationen, dankte den Mitarbeitern für ihren fürsorglichen und liebevollen Umgang mit den meist älteren Gästen. „Ohne Sie würde das Konzept nicht funktionieren“, sagte er und übergab allen eine Blume.

Von Gerko Naumann

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