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Garbsener Jungstörche haben überlebt

Garbsen Garbsener Jungstörche haben überlebt

Sie haben es geschafft: Trotz des verregneten Monats Juli haben alle Garbsener Jungstörche überlebt. In Frielingen Nord sind es zwei Junge, im südlichen Nest einer. In Meyenfeld wurden zwei Junge aufgezogen, in Schloß Ricklingen drei und in Stelingen ebenfalls drei.

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Zwei Jungstörche schauen im Meyenfelder Nest über den Rand.

Quelle: Bernd Riedel

Garbsen. Anfang Juli war Harald Löhmer, Storchenbeauftragter der Region Hannover, noch skeptisch. Die Jungvögel seien noch nicht über den Berg, sagte er. Das sei von der weiteren Wetterentwicklung abhängig, gab Löhmer zu bedenken. Je größer die Jungvögel werden, desto schwieriger wird es für die Eltern, sie vor Regen und Sonne zu schützen. Im Falle der Meyenfelder Störche handelt es sich zudem nach Angaben Löhmers um brutunerfahrene Jungtiere. Storch Karl hatte das Nest auf dem Dachfirst eines Mehrfamilienhauses an der Straße Im Bleeke gebaut. Die Paarung mit Störchin Karla war von Erfolg gekrönt.

In der Region Hannover sorgten die Weißstörche in diesem Jahr für einen neuen Rekord: 58 Nester waren mit Paaren besetzt. Das sind sieben mehr als im Vorjahr. Auch der Bruterfolg kann sich sehen lassen: Insgesamt sind 102 Junge aufgezogen worden. Löhmer gibt sich verhalten optimistisch. "Vom Brutergebnis und der Anzahl der Paare war es ein gutes Ergebnis", sagte er. Das Jahr sei aber aus Sicht der Störche ein unruhiges gewesen. "Neben den sehr weit auseinander liegenden Brutzeiten der Paare, war es vor allem die Witterung, die den Störchen zu schaffen gemacht hat", teilt der ehrenamtliche Storchenbeauftragte in seinem vorläufigen Bericht mit. Diese könne auch jetzt noch zu Verlusten führen.

Elf Storchenpaare in der Region blieben ohne Nachwuchs. Das führt Löhmer auf Kämpfe oder Unerfahrenheit zurück. Für das nächste Jahr sollen die Meyenfelder Störche eine Nisthilfe auf einem Mast bekommen. Über den Standort ist noch nicht entschieden.

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