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Garbsen Kleingärtner hoffen auf wärmere Temperaturen
Aus der Region Region Hannover Garbsen Kleingärtner hoffen auf wärmere Temperaturen
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00:18 30.03.2018
"Bald geht es los": Siegrid und Wolfgang Hohmeyer hoffen auf wärmere Temperaturen. Quelle: Linda Tonn
Garbsen-Mitte

 Von Frühling ist in Garten Nummer 10 im Schilfweg in der Kolonie Moorgrund noch nicht viel zu spüren. Beim genaueren Hinsehen recken vereinzelt Schneeglöckchen ihre Köpfe aus vertrockneten Sträuchern. Wo später Himbeeren blühen, zeigen sich zarte Knospen. Ansonsten haben Nässe und Frost das Grundstück noch fest im Griff. „Im Moment sieht alles sehr traurig aus“, sagt Gartenbesitzer Wolfgang Hohmeyer. „Aber das ist normal.“ 

Dass die Temperaturen auch Mitte März noch unter dem Gefrierpunkt liegen, ist für die Kleingärtner derzeit noch kein Grund zur Sorge. Dann müssen sie mit dem Aussäen einfach ein paar Wochen länger warten. „Aber es wäre schon schön, wenn das Wetter bald besser würde“, sagt Sigrid Hohmeyer mit Blick auf vertrocknete Erdbeerpflanzen und ein fast leeres Kräuterbeet. An diesem Donnerstag pfeift der Wind noch einmal ganz besonders kalt über die Kolonie unweit der Autobahn.

Frost ist zurückgekehrt

Die 68-jährige Rentnerin wartet nur darauf, dass es bald losgehen kann. „Die Tomaten habe ich schon zu Hause ausgesät“, erzählt sie. „Dann sind auch bald schon Zwiebeln, Radieschen und Salate dran.“ Empfindlich dürfen die Pflanzen in diesem Jahr nicht sein. Nachdem die Temperaturen im März schon einmal auf frühlingshafte 13 Grad geklettert waren, kehrt kurze Zeit später der Frost zurück. „Das hatten wir aber in manchen Jahren auch noch im Mai“, erinnert sich Wolfgang Hohmeyer, der seit fast 35 Jahren Hausherr in der Laube Nummer 10 und Vorsitzender des Kleingartenvereins Moorgrund ist. 

„Wenn man dann schon ausgesät hat, dann ist auf einen Schlag alles kaputt.“ Ganz untätig waren die Kleingärtner allerdings nicht. Die Sträucher, die die Schotterwege säumen, sind schon gestutzt. „In diesem Jahr waren wir bei Minusgraden im Einsatz“, sagt Hohmeyer. Wer seine Parzelle in der Kolonie bewirtschaftet, muss 12 Gemeinschaftsstunden leisten. Und dazu gehört am Anfang des Frühlings: Unkraut jäten, Hecken schneiden und die Windschutzbeplanzung am Rand der Siedlung pflegen. 

Ostereier in den Bäumen

76 Gärten gibt es im Moorgrund. Bei einem kleinen Spaziergang zwischen den Gärten zeigt sich, dass auch viele andere Parzellenbesitzer auf wärmere Temperaturen warten: In Planschbecken sammelt sich das Wasser der vergangenen Monate, Laub bedeckt den Rasen und die Plastikstühle sind noch zusammengeklappt. Ein wenig Vorfreude verbreiten allerdings die bunten Plastikostereier, die vielerorts die Büsche schmücken. „Die Eier hängen schon und bald kehrt hier auch wieder mehr Leben ein“, sagt Hohmeyer: „Wir stehen alle in den Startlöchern.“

Von Linda Tonn

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