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Garbsen Parkour ist mehr als nur eine Sportart
Aus der Region Region Hannover Garbsen Parkour ist mehr als nur eine Sportart
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00:16 30.11.2017
Die Parkourgruppe Garbsen gibt beim Training alles. Quelle: Katharina Hemmer
Garbsen-Mitte

Wenn die Parkourgruppe Garbsen einmal in der Woche in den Sporthallen der IGS zusammenkommt, geht es um Schnelligkeit, Geschick und Balance. "Beim Parkour überwindet man mit einer größtmöglichen Effizienz Hindernisse", erklärt Jugendtrainer Elias Blome. Der 16-jährige betreibt die Sportart seit drei Jahren und macht eine Ausbildung zum Jugendleiter. Zusammen mit Jugentrainer Tarek leitet er das Training.

Parkour ist eine Lebenseinstellung

Parkour wird auch die Kunst der effizienten Fortbewegung genannt, da der Traceur - so nennt man den Parkourläufer - nur mit den Fähigkeiten des eigenen Körpers von A nach B gelangen muss. Für Elias ist Parkour mehr als eine Sportart. "Man achtet auf sich und seinen Körper", sagt er. "Außerdem versucht der Traceur beim Hindernislauf, seine eigenen Wege zu finden und sich nicht nach vorgegebenen Normen zu richten. Das kann man sehr gut auf das Leben übertragen." Disziplin, Konzentration und Achtsamkeit sind wichtig, um die Hindernisse unverletzt zu überwinden. Die Elemente des Parkour kommen aus unterschiedlichen Sportarten. Grundsätzlich wird dieser etwas andere "Hindernislauf" im Freien ausgeübt.

Parkourgruppe besteht seit vier Jahren

Seit vier Jahren besteht die Parkourgruppe: "Ich habe die Sportart vor fünf Jahren bei der Sportfestwoche kennen und lieben gelernt", sagt Initiator und Schulsozialarbeiter Stefan Pape. Kinder ab acht Jahren können in der Gruppe anfangen. "Allerdings sind Menschen jeden Alters willkommen", sagt Pape weiter. "Es gab auch schon Großeltern, die ihre Enkel abholten und sich entschlossen selber mitzumachen".

Miteinander steht im Vordergrund

Insgesamt traineren etwa 20 Mitglieder in der Parkourgruppe. Die Hälfte des Trainings besteht aus Aufwärmen, Kraft- und Dehnübungen, um dem Verletzungsrisiko vorzubeugen."Als erstes bringen wir den Teilnehmern bei, wie man bei einem Sprung richtig landet und was mit dem Körper dabei passiert", erklärt Pape.

Nur zwei Mädchen trainieren in der Gruppe: Sandy ist elf Jahre alt und hat erst vor drei Wochen mit der Sportart begonnen. Sie hat Parkour von einer Freundin empfohlen bekommen. Michelle ist schon ein halbes Jahr dabei. Die Elfjährige mag es, dass man sich beim Parkour beweisen kann und gelenkiger wird. Arndt ist zehn Jahre alt und wusste schon seit er fünf Jahre alt war, dass er einmal Parkour machen möchte. "Ich überwinde gerne Sachen, bin sportlich und schnell. Ich mag es, dass wir beim Training über unsere Kräfte hinauswachsen müssen."

Das einzige, was man zum Parkour brauche, sei Motivation und den Willen neue Dinge auszuprobieren, sagt Trainer Elias. Den Umgang mit dem eigenen Körper und das richtige Einschätzen von Fähigkeiten könne man beim Training lernen.

Von Katharina Hemmer

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