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Garbsen Brass und Klassik mit Pfeffersauce im Park
Aus der Region Region Hannover Garbsen Brass und Klassik mit Pfeffersauce im Park
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00:15 10.06.2017
Von Markus Holz
120 Gäste tafeln zusammen mit Musikern und Technikern in zwei Open-air-Restaurants im Grünen. Quelle: Markus Holz
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Garbsen-Mitte

Tafelfreuden heißt: Gedeckte Bierzeltgarnituren im Stadtpark mit Blick auf den Schwarzen See, kühle Getränke, gute Musik und lecker Essen. Tafelfreuden heißt auch: Man muss reservieren. Sich einfach so beim Vorbeischlendern an die Tische setzen, geht nicht. Musik gibt's kostenlos, aber beim Tafeln sind die 120 Portionen abgezählt. 20 Euro hat jeder Gast für sein Menü plus Musik bezahlt. Mancher Passant geht mit etwas neidischen Blicken vorbei und mag bedauern, nicht rechtzeitig gebucht zu haben - die Szenerie ist wirklich einladend.

Am Westufer legen Meike Goosmann und ihre drei Brass-Musikerinnen die Instrumente an, spielen weltbekannte Jazzstandards im Stil der Marching Bands. Sie umrunden die Tafel und garnieren das Menü mit ihren Gute-Laune-Klängen. Das hat schon etwas von Idylle. Gastronom am Westufer ist Kenan Cakmak. Gemischte Antipasti im ersten Gang, Putenroulade gefüllt mit Schinken und Käse, dazu Gemüse Nudeln und Kartoffeln als Hauptgericht, Tiramisu zum Dessert. Cakmak hat alles in der Spazzo-Küche vorbereitet. Und es schmeckt nach leichter italienischer Lebensart mitten im Stadtpark.

André Rahlfes von den Rathausterrassen bewirtet die Gäste am Südufer. Er hat noch mehr Aufwand betrieben als Cakmak, hat seinen Smoker fürs Roastbeef an weißem und grünem Spargel mitgebracht, stellt Salate frisch zusammen, spritzt dreierlei Creme mit Paprika, Thunfisch und Minze/Bohnen auf die selbst gerösteten Crostini-Scheiben. Bei ihm müssen die Gäste etwas länger auf den Gang zum Büfett warten, dafür haben sie länger etwas vom Abend und von der verzaubernden Musik des Orchesters "Pardon? Salon" - ein Ensemble mit Lehrern der Musikschule Garbsen. Feine Klänge von Johann Strauß, Franz Lehar, Jacques Offenbach und Ohrwürmer aus den Zwanziger- und Dreißigerjahren.

Die Tafelfreuden gingen weitgehend trocken über die Bühne. Das dürfte für das bunte Parkpanoptikum am Pfingstsonntag nicht gelten. Es hat in der Nacht gewittert, leichter Regen zieht im Moment übers Land, die Wiesen sind nass. Aber am Nachmittag soll es trocken bleiben. Gespielt wird von 15 bis 19 Uhr. Musik, Show, Puppenspiel, Walk Acts und Artistik auf vier Bühnen im Stadtpark. Das Vergnügen für die ganze Familie kostet keinen Eintritt. Die Künstler spielen ähnlich wie beim kleinen Fest in Herrenhausen zeitlich versetzt. Jeder Gast soll die Chance haben, alle Shows einmal gesehen zu haben. Tafelfreuden und Parkpanoptikum sind eine Schöpfung von Vera Brand, 2008 als Teil der Kulturtage ins Leben gerufen und bis heute von ihr betreut.

Es ist Pfingstsonnabend, 20.35 Uhr: In der Aula am Planetenring steigt die Spannung: Kommissar Kleinhans (Florian Futtermenger) ist dem Täter auf der Spur. Rund 200 Zuschauer rätseln gespannt mit ihm. Der Theaterclub Garbsen hatte Premiere mit einem Stück von Bernd Peter Marquart.

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