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Gehrden CDU fordert Gründung einer Standortgemeinschaft
Aus der Region Region Hannover Gehrden CDU fordert Gründung einer Standortgemeinschaft
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00:30 30.04.2018
Verschönerungsmaßnahme und Neuausstattung im Rahmen der Innenstadtsanierung: In der Fußgängerzone werden an mehreren Standorten neue Bäume gepflanzt und Sitzbänke mit Abfallkörben aufgebaut. Quelle: Rodriguez
Gehrden

 Die CDU hat Bürgermeister Cord Mittendorf erneut aufgefordert, eine Standortgemeinschaft zu initiieren. Sie soll neben dem Einzelhandel und der Verwaltung auch die Immobilienbesitzer, Projektentwickler und Investoren zusammenbringen. Ziel der Gründung einer Standortgemeinschaft unter Federführung des Bürgermeisters müssten innovative Konzepte für lohnenswerte und bezahlbare Gewerberaumvermietungen an interessierte Geschäftsleute sein, lässt die CDU in einem Antrag verlauten.

Ferner wünscht sich die CDU-Fraktion solle die Stadtverwaltung und der Wirtschaftsförderer auch Modelle prüfen, wie in einen attraktiven Branchenmix aus Geschäften, Dienstleistern, Gastronomie und Lebensmittel-Nahversorgern in der Fußgängerzone auch Werkstätten für Menschen mit Behinderungen eingebunden werden könnten. 

Doch der Forderungskatalog der Christdemokraten umfasst noch weitere Punkte. So sollen neue Parkflächen für Autos und Fahrräder in unmittelbarer Innenstadtlage angelegt werden. Zudem solle im Rahmen der Wirtschaftsförderung in den nächsten Jahren verstärkt nach Flächen gesucht werden, die sogenannte Startup-Unternehmen eine Gründungsperspektive bieten. Dafür solle nach überregionalen Fördertöpfen gesucht werden. 

„Gehrdens Anziehungskraft bleibt langfristig nur dann gesichert, wenn auch die Innenstadt wieder belebt wird“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Spieker. Und zwar nicht nur durch Wohnbebauung. „Wir wollen nicht nur an den Rändern der Kernstadt, sondern auch in der Stadtmitte Erlebnis-, Einkaufs-, Naherholungs- und damit Begegnungsstadt bleiben“, betont Spieker. Ziel müsse sein, die Kaufkraft in Gehrden zu halten. Davon profitiere auch das soziale und kulturelle Leben in unserer Burgbergstadt. Nach Vorstellungen der CDU soll die Innenstadt ein Mittelpunkt der Begegnung und des Verweilens für alle Generationen sein. Dazu gehöre auch, die wenigen und kostbaren Ressourcen an Lebensraum und Grünflächen im Innenstadtbereich vernünftig zu gestalten und zu pflegen. 

Die vor Jahren begonnene Innenstadtsanierung habe eine hervorragende Voraussetzung für eine zukunftsfeste Kommune geschaffen. Es seien Werte geschaffen worden, die insbesondere den Anliegern des Stadtzentrums zu Gute kommen. „Alles was in die Infrastruktur investiert und erhalten wird, dient der Attraktivität unserer Stadt“, meint Spieker. Davon würden alle Bürger, alle Arbeitnehmer und alle Arbeitgeber profitieren. 

Von Dirk Wirausky

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