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Gehrden Bereisung der Sportstätten geplant
Aus der Region Region Hannover Gehrden Bereisung der Sportstätten geplant
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00:45 15.06.2018
Abgerissen: Die ehemalige Tennishalle an der Schulstraße. Die Tennissportler wünschen sich einen Ersatz. Quelle: Hartung
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Gehrden

Das Thema Sportstättenentwicklungsprozesse stand auf der Tagesordnung des Ausschusses für Sport, Kultur und Soziales. Da war doch schon mal was? Richtig: Die Vorstellung des Sportstättenbedarfplans vor mehr als zwei Jahren. Doch wer anfangs gedacht hatte, der Vortrag von Uta Grimm (Landessportbund) baut darauf auf, sah sich getäuscht. Grimm erläuterte vielmehr, in welche Richtung es gehen könne. „Wir verfolgen einen bewegungsorientierten gesamtgesellschaftlichen Ansatz“, sagte sie – weg vom klassischen Sportstättenbau. Aus Grimms Sicht müssten sich alle Akteure an einen Tisch setzen, sich austauschen und vernetzen. Ein erster Schritt sei die Befragung der Vereine und Sichtung der Sportstätten; es müsste dann eine Informationsveranstaltung folgen, um Leitlinien festzulegen. Abschließend solle ein bindender Arbeitsbericht erstellt und Arbeitsgruppen gebildet werden.

Die Vereinsvertreter waren verwirrt. Wilfried Quast, Vorsitzender der SG Everloh-Ditterke, hatte ganz andere Gedanken, als er in die Ausschusssitzung gekommen war. „Ich dachte, wir besprechen des vorliegende Konzept“, sagte er mit Blick auf den Sportstättenbedarfsplan. Und so richtig schlau war er aus Grimms Vortrag offenbar nicht geworden. „Wird das alte Konzept jetzt ad acta gelegt und eine neue Betrachtung angeschoben“, fragte er in die Runde. Auch Wolfgang Grosam von der TV Jahn Leveste gab zu, mit einem gewissen Erstaunen zugehört zu haben. „Wir sind bereits in einem Prozess“, betonte er. Und er gehe davon aus, dass auf die bereits vorliegenden Ergebnisse zurückgegriffen werde. Abgesehen davon wünsche er sich, dass die Sportvereine mehr in den weiteren Ablauf eingebunden werden.

Zuspruch kam aus den Reihen der Politiker. „Ich kann die Irritation durchaus verstehen“, sagte Christiane Schmieder (CDU). Und sie könne auch die Sorge der Sportvereine nachvollziehen, dass bei diesem Thema auf der Stelle getreten werde. Peter Lübcke (CDU) verwies auf das vorliegende Gutachten aus dem Jahr 2016. „Dieses Papier zeigt den Bedarf an Sportstätten im Stadtgebiet auf“, sagte er. Es sei eine gute Grundlage. Der Sportstättenbedarfsplan müsse nun noch einmal richtig durchforstet werden. „Wir müssen den Prozess jetzt nicht komplett neu beginnen“, betonte Lübcke. Laut André Erpenbach hat die Verwaltung schon einen Plan. Es sei im August eine Sportstättenbereisung geplant. „Das wird die Grundlage für die anschließende Diskussion und Beratung sein“, kündigte der Erste Stadtrat an.

Von Dirk Wirausky

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