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Gehrden Abriss der Tennishalle geht voran
Aus der Region Region Hannover Gehrden Abriss der Tennishalle geht voran
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00:22 28.03.2018
Der Abriss der ehemaligen Tennishalle befindet sich in den letzten Zügen. Quelle: Marcel Sacha
Gehrden

 Der Abriss der ehemaligen Tennishalle an der Schulstraße macht Fortschritte. Mittlerweile ist kaum noch etwas von dem zuletzt maroden Gebäude zu sehen. In etwa drei Wochen sollen die Arbeiten laut Angaben des Eigentümers beendet sein – rund sechs Monate später als ursprünglich geplant. Als Grund nennt Henning Burchard, dessen Immobilienverwaltung das Grundstück besitzt, unter anderem die Witterungsverhältnisse der vergangenen Monate. „Aufgrund des anhaltenden Frosts konnten die Asbest-Platten nicht abgetragen werden“, erklärt er.

Im Zuge der Arbeiten ist auch der Weg entlang der Halle ins Carree abgesperrt worden. Ein Umstand, der einige Anlieger beunruhigt. Ihre Sorge: Der Weg könne in Zukunft nicht mehr genutzt werden. „Er ist seit gut 25 Jahren ein Fußweg, aber zurzeit gibt es kein Durchkommen mehr“, sagt ein Gehrdener. Er sei eine kurze und schnelle Verbindung für die Bewohner des Langen Feldes zum Einkaufen oder zu den Ärzten. „Und alle haben ein großes Interesse daran, dass das auch so bliebt“, sagt der Anwohner. Zurzeit müssten alle einen großen Umweg gehen oder würden das Auto benutzen. „Das kann nicht gewünscht sein“, meint der Betroffene.

Der Abriss der ehemaligen Tennishalle befindet sich in den letzten Zügen. Quelle: Marcel Sacha

Die Sorge der Anlieger ist allerdings unbegründet. Der Weg sei nur temporär gesperrt worden, sagt Stadtsprecher Frank Born. Aufgrund der Abrissarbeiten sollen keine Fußgänger gefährdet werden. „Die Sicherheit der Bürger muss gewährleistet werden“, betont Born. Das bestätigt auch der Eigentümer. Mit Beendigung der Abrissarbeiten in rund drei Wochen soll auch der Weg wieder geöffnet werden. „Wir wollen ja die Bürger nicht verärgern“, sagt Burchard.

Drei Varianten für die Zukunft

Wie es mit dem Grundstück weitergeht, ist indes noch unklar. Im Gespräch sind laut Burchard drei Varianten: Eine Nutzung als Gewerbefläche, für Wohnbebauung oder ein Mix aus beidem. Letzteres sei aus Sicht des Eigentümers momentan die bevorzugte Option, sagt Cord Burchard, der gemeinsam mit seinem Vater Henning die Immobilienfirma leitet. Demnach sollen in Richtung Schulstraße Wohnhäuser entstehen, während in Richtung der Tennisplätze Räumlichkeiten für Gewerbetreibende geschaffen werden. Dabei könne es sich sowohl um eine Edeka-Erweiterung als auch eine Neuansiedlung eines Drogerie- oder Getränkemarktes handeln, erklärt Burchard. Edeka habe bereits Interesse signalisiert. Eine endgültige Entscheidung stehe jedoch noch aus, sagt er.

Geht es nach den Eigentümern, soll bis zum Sommer ein finales Zukunftskonzept stehen. Dieses wollen sie anschließend der Stadt vorlegen, die wiederum nach Abstimmung mit den Eigentümern den Entwurf im Rat einbringen muss. Denn egal, wie das Konzept letzten Endes aussehen wird: Ein Beschluss der Politik ist unausweichlich, da der derzeitige Bebauungsplan ausschließlich die Nutzung als Sportfläche vorsieht.

Von Dirk Wirausky und Marcel Sacha

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