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Gehrden Mehr Geld für den Tierschutzverein
Aus der Region Region Hannover Gehrden Mehr Geld für den Tierschutzverein
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13:03 05.11.2018
Fundtiere aus dem Stadtgebiet Gehrden werden im Barsinghäuser Tierheim untergebracht. Quelle: Archiv
Gehrden

Die Stadt Gehrden muss und soll mehr Geld an den Tierschutzverein Barsinghausen und Umgebung zahlen. Anlass ist eine deutliche Kostensteigerung durch die Aufnahme und Unterbringung von Tieren aus dem Gehrdener Stadtgebiet. Laut einer Berechnung des Tierschutzvereins lagen die Ausgaben 2015 bei 7622 Euro, 2016 bei 4760 Euro und 2017 bei 6755 Euro. Das ergibt einen Mittelwert von fast 6400 Euro. „Und bei diesen Beträgen sind Leistungen, die wir zusätzlich zu der Aufnahme von Fundtieren erbringen, wie zum Beispiel die Aufnahme von Tieren aus der Wohnung von Verstorbenen, noch gar nicht eingerechnet“, erläutert der Vorsitzende Ernst Wildhagen. Aktuell überweist die Stadt Gehrden 3000 Euro an den Tierschutzverein. Die letzte Kostenanpassung erfolgte 2011. Nach nunmehr sieben Jahren mit konstanter Pauschale sei eine Erhöhung zum 1. Januar 2019 notwendig, sagt Wildhagen.

Für die Verwaltung sind die Forderungen des Tierschutzvereins unstrittig. Der Verein schlägt zwei Alternativen vor, um die steigenden Kosten zu decken: Entweder soll die Jahrespauschale auf 5000 Euro erhöht werden oder die Jahrespauschale wird auf 4000 Euro erhöht und der Tierschutzverein erhält von der Stadt Gehrden einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 5000 Euro für den Neubau des Hundehauses (Die Investitionsvolumen inklusive Außenanlagen betragen 130000 Euro). Von Seiten der Verwaltung wird die zweite Alternative favorisiert. Dies sei aus langfristiger Sicht günstiger, heißt es. Außerdem würde der Tierschutzverein dann auch einen Zuschuss in Höhe von 5000 Euro vom Deutschen Tierschutzbund erhalten.

Im April 2007 hatte die Stadt Gehrden mit dem Tierschutzverein Barsinghausen und Umgebung einen Vertrag über die Unterbringung von Fundtieren geschlossen. „Die bisherige Zusammenarbeit war stets verlässlich und klappte reibungslos“, heißt es aus dem Rathaus.

Mit dem Thema werden sich am Dienstag, 13. November, die Mitglieder des Ausschusses für Verkehr, Brandschutz und Gefahrenabwehr befassen. Die Sitzung im Besprechungsraum des Rathauses beginnt um 18 Uhr.

Von Dirk Wirausky

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