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Gehrden MCG: Musical „Soul Fiction“ feiert Premiere
Aus der Region Region Hannover Gehrden MCG: Musical „Soul Fiction“ feiert Premiere
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00:25 08.06.2018
Bei den Soul Fiction Juniors singt sich Sophia Bechtold mit „I´ll be there“ in die Herzen des Publikums. Quelle: Fotos: Rabenhorst
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Gehrden

Die traditionellen Sommerkonzerte am Matthias-Claudius-Gymnasium sind am Montagabend mit dem Musical „Soul Fiction“ eröffnet worden. Laut, bunt, mit viel Seele und großer Spielfreude haben Big Band, Wind Band, Sänger, Streicher und ein Kurs des elften Jahrgangs des Fachs „Darstellendes Spiel“ die mit großartiger Soulmusik gewürzte Geschichte auf die Bühne gebracht.

Im Mittelpunkt der frei erfundenen „Groschenroman“-Komödie stehen ein allein erziehender Vater und Chef des Livemusik-Clubs „Soul Fiction" (Timon Stiller), seine heranwachsende Tochter Shay (Henrietta Körbis) und ihr träumerischer Freund Maceo (Kilian Kämper) – sowie die Gewerbeaufsicht und Schutzgeld-Erpresser. Garniert wird die Handlung mit ganz viel Livemusik der „Soul Fiction“-Hausband mit ihren Sängern. Nach anfänglichen Streitigkeiten gibt es ein glückliches Ende – und auch das Problem mit der Mafia ist gelöst: die Gangster werden einfach erschossen.

„Das lange Proben hat sich gelohnt. Der Applaus des Publikums zeigt mir, dass es eine gute Entscheidung war, mal etwas Neues zu wagen“, sagte Felix Maier nach der Premiere, der bereits seit längerer Zeit ein gemeinsames Projekt von Bigband und Schauspielern verwirklichen wollte. Anstatt der drei Sommerkonzerte sei daher mit Unterstützung der Tanzpädagogin Katja Altmann-Funke erstmals ein musikalisches Projekt auf die Beine gestellt, das Theater und Musik verbindet. „Soul ist ein dankbarer Musikstil, weil die Stücke eingängig sind und ziemlich schnell ins Ohr, in die Beine und in die Seele gehen. In den Stücken geht es meistens um Liebe, Party und Respekt, und daraus ließ sich schnell eine Story backen“, erzählte der musikalische Leiter des Projektes.

Nicht ganz so einfach sei die Namensgebung für das Stück gewesen. „In unserer Verzweiflung haben wir dann meine Frau gefragt, und sie kam auf Soul Fiction“, verriet Texter und Regisseur Fred Ritzer. Für Maier liegt der Reiz des Titels zum einen in der Anspielung auf den Begriff „Pulp Fiction“ – frei erfundener Schundliteratur im Stile eines Groschenromans – und zum anderen im unbefangenen Umgang mit dem soziokulturellen Phänomen „Soul“ der 60er und 70er Jahre, das in einer Art von musikhistorischem Abriss dargestellt wird.

Eins war für Maier und Ritzer von Anfang an wichtig: Sie wollten, „dass die Schauspieler und die Musiker Spaß haben auf der Bühne und eine große Soul-Party feiern“. Und das ist ihnen zweifelsfrei geglückt. Die Stimmung hätte nicht besser sein können, und nach eineinhalb Stunden war noch lange nicht Schluss. Die Party ging anschließend in der Aula weiter – mit Musik und Tanz.

Viel Zeit zum Verschnaufen haben die Schüler aber nicht: Schon am Mittwoch, 6. Juni, gibt es von 18 Uhr an ein traditionelles Sommerkonzert, bei dem alle Musik-Arbeitsgemeinschaften des MCG die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentieren. Der Eintritt ist frei, eine Platzreservierung ist nicht erforderlich.

Von Heidi Rabenhorst

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