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Gehrden St. Agatha: Gemeindenachmittag hat Tradition
Aus der Region Region Hannover Gehrden St. Agatha: Gemeindenachmittag hat Tradition
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13:15 31.10.2018
Elke Hechler (von links), Karin Bischoff, Ursula Weller und Gudrun Kramer freuen sich über viele Teilnehmer. Quelle: Stephan Hartung
Leveste

Die schlechte Nachricht zuerst: Beim Nachmittagstreff der Levester Kirchengemeinde St. Agatha konnte kein Bingo gespielt werden. Den Grund erklärt Karin Bischoff. „Es waren einfach zu viele Leute hier.“ Und das ist eben auch Teil der guten Nachricht. Denn 29 Besucher war eine Zahl, die die Verantwortlichen mit Stolz erfüllte – so viele waren es lange nicht mehr.

Seit 20 Jahren gibt es den traditionellen Gemeindenachmittag bei St. Agatha nun schon, damals eingeführt von Kirchenvorstandsmitglied Irmgard Ismer. Zuletzt ließ die Beteiligung aber zu wünschen übrig. Dabei bietet Karin Bischoffs Mann Ralf sogar einen Fahrdienst an und bringt Interessierte, die nicht mehr so mobil sind, ins Gemeindehaus. Unter Telefon (05108) 92 77 47 könne man sich anmelden, wie Bischoff verrät.

Die nachlassende Resonanz hat ihren Ursprung aber nicht so sehr in fehlender Mobilität, zumal alle Teilnehmer aus Leveste kommen. „Das lag vor allem am langen Sommer. Da gibt es oft andere Veranstaltungen, zudem ist das Interesse auf Kaffeetrinken bei Hitze nicht so stark ausgeprägt“, sagt Gudrun Kramer. Dennoch: In jüngster Zeit machten sich die Verantwortlichen, zu denen außer Kramer und Bischoff auch Elke Hechler zählt, ein wenig Sorgen um den Fortbestand des Treffs. „Daher wollen wir auch mal auf uns aufmerksam machen, was wir alles so anbieten“, sagt Hechler.

Die Eckdaten des Angebots: An jedem letzten Mittwoch im Monat, mit Ausnahme im Dezember, treffen sich die Senioren um 15.30 Uhr im Gemeindehaus. Kekse, Kaffee und Kuchen sind obligatorisch. Bei der nächsten Gelegenheit am Mittwoch, 28. November, wird es jedoch herzhaft statt süß: Das Wurstessen steht auf dem Programm. „Und es haben sich schon viele Teilnehmer eingetragen“, sagt Kramer, die das Wurstessen organisiert. Auch Ursula Weller, Kassenwartin des Gemeindetreffs, freut sich und zeigt auf das Sparschwein – genug Spenden zur Finanzierung des Wurstessens seien vorhanden.

Was kann also noch besser werden beim Gemeindenachmittag? „Wir würden gern noch etwas mehr Programm machen – vielleicht einige Sketche oder Gesang“, sagt Hechler. Und offenbar muss irgendjemand diesen Wunsch Pastor Dieter Rudolph geflüstert haben. Nur wenige Minuten später stand Rudolph mit seiner Konfirmandengruppe, die er im Nebenraum unterrichtet, im großen Saal. „Wir wollen Ihnen einfach mal ein Liedchen singen“, sagte der Pastor, der zur Begleitung der jungen Leute auf der Gitarre spielte.

Von Stephan Hartung

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