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Gehrden Vereine warten auf Taten
Aus der Region Region Hannover Gehrden Vereine warten auf Taten
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00:15 01.06.2017
Von Dirk Wirausky
Die Sporthalle am Bad ist stark ausgelastet und außerdem muss sie dringend modernisiert werden. Quelle: Wirausky
Gehrden

Vor einem Jahr wurde der Sportstättenbedarfsplan vorgestellt – mit dem klaren Hinweis, dass in Gehrden Hallen und Sportplätze fehlen. Passiert sei seit der Präsentation allerdings nichts, wie Wilfried Quaß von der SG Everloh-Ditterke nun kritisierte. Glaubt man Wilfried Quaß von der SG Everloh-Ditterke, dann werden die Vereine im Gehrdener Stadtgebiet allmählich unruhig. „Wie geht es eigentlich mit dem Sportstättenbedarfsplan weiter“, fragte der Vorsitzende kürzlich in der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Kultur und Sport. Schließlich seien die Vereine bereits Anfang September vergangenen Jahres über das Konzept unterrichtet worden. „Es sind dort Erwartungen geweckt worden, aber bislang rührt sich nichts“, kritisierte Quaß, der Stadt und Politik auch daran erinnerte, dass die Klubs gesellschaftspolitische Arbeit leisten würden. Allein schon deshalb ist der SG-Chef der Ansicht, dass die Infrastruktur der Vereine angesichts der zahlreichen Neubaugebiete verbessert und ausgebaut werden müsse. „Oder es wird auf politischere Ebene eine klare Entscheidung getroffen, die da heißt: Wir haben kein Geld und deshalb machen wir nichts“, so Quaß. Zumindest in der CDU-Fraktion scheint der Sportstättenbedarfsplan ein Thema zu sein. „Wir reden darüber“, sagte Heide Rath. Aus Sicht ihres Parteikollegen Klaus Dörffer (CDU) ist das auch dringend nötig. „Wir haben 50 000 Euro für das Gutachten ausgegeben und haben seit einem Jahr die Ergebnisse, deshalb müssen wir entscheiden, wie es weitergehen soll“, forderte er. Eine Planungsgrundlage für die nächsten Jahre sei dringend notwendig – „und dabei müssen wir auch die Bevölkerungsentwicklung berücksichtigen“, so Dörffer. Fachbereichsleiter Ralf Geide erinnerte allerdings daran, dass zurzeit die Schulprojekte Vorrang haben. „Wir können nicht alles parallel machen“, sagte Geide.

Der in Auftrag gegebene Sportstättenbedarfsplan kam unter anderem zu dem Ergebnis, dass im Stadtgebiet Kapazitäten fehlen. Aus Sicht des Landschaftsarchitekts Dieter Grundmann, der vor einem Jahr das Gutachten vorgelegt hat, fehlen den Sportlern drei Hallen und zwei Sportplätze. Die bestehenden Anlagen seien stark ausgelastet. Der Sportbetrieb in den Hallen sei nur noch eingeschränkt möglich. Laut Grundmann bestehe Handlungsbedarf. Folgt man dem Experten, dann muss die Stadt investieren, um allen Sporttreibenden gerecht zu werden. Konkret hatte Grundmann die Sanierung und Modernisierung der stark von Vereinen und Schulen frequentierte Sporthalle am Bad angemahnt. Den Bau eines zweiten Sportplatzes bei der SG Everloh-Ditterke hatte Grundmann ebenfalls auf seiner Liste – möglichst als Kunstrasenplatz, der auch vom SV Northen-Lenthe genutzt werden könnte. Auch in Leveste mache ein zweiter Sportplatz Sinn. Grundmann schlug den Politikern zudem vor, die Sportanlage am Knülweg zu erhalten – für den Schulsport. Grundmann empfahl des Weiteren dringend, einen runden Tisch mit allen Beteiligten einzuberufen. „Es muss das Bewusstsein geschärft werden, dass die Sportstätten im Stadtgebiet von den Vereinen gemeinsam genutzt werden“, betonte Grundmann vor einem Jahr bei seiner Präsentation. Seitdem allerdings schlummert das Gutachten. Sehr zum Ärger der Vereine.

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