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Gehrden Fläche am Steintor: Geduld der Stadt ist zu Ende
Aus der Region Region Hannover Gehrden Fläche am Steintor: Geduld der Stadt ist zu Ende
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00:28 20.05.2018
Die Kreuzung am Steintor ist in Teilbereichen nur provisorisch erneuert worden. Das soll sich bald ändern. Quelle: Wirausky
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Gehrden

 Die Geduld der Stadt ist zu Ende. Obwohl sich trotz Baugenehmigung seit nunmehr zwei Jahren auf dem Grundstück am Steinweg nichts tut, wird sie dort die Innenstadtsanierung endgültig abschließen. Bislang sind im Bereich des Areals die Flächen und die Straße nur provisorisch instandgesetzt worden.

Ein bisschen Zeit hat der Investor allerdings  noch. Die Stadt hat sich noch nicht festgelegt, wann die neue Pflasterung aufgebracht werden soll. Die Arbeiten sollen mit der nächsten größeren Maßnahme kombiniert werden. Und das werde laut Wolfgang Middelberg, Fachbreichsleiter Bauen und Umwelt, nicht mehr in diesem Jahr sein. 

Fast 15 Jahre nach dem Abriss eines historischen Fachwerkhauses gibt es aber immer noch keine Vorboten für den angekündigten Bau eines mehrgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses mit Tiefgarage. Die Fläche selbst wird nach wie vor als stadtnaher Parkplatz genutzt.

Parkplatz statt Bauplatz: Seit Jahren soll auf dem Grundstück zwischen Gartenstraße und Steinweg ein Wohn- und Geschäftshaus errichtet werden. Bislang ist nichts passiert. Quelle: Wirausky

Zunächst hatte die Stadt auf diese Pläne auf dem seit Jahren verwaisten Grundstück zwischen Gartenstraße und Steinweg Rücksicht genommen und in diesem Bereich die Innenstadtsanierung nicht vollständig beendet. Die Fahrbahn entlang der Baulücke wurde nur provisorisch hergerichtet. „Wir sind davon ausgegangen, dass dort die Bauarbeiten beginnen und der Lastwagenverkehr dann die gepflasterten und erneuerten Flächen wieder beschädigt“, sagte Middelberg im Ausschuss für Bau- und Städteplanung. Doch da es keine Signale gibt, will die Stadt nicht mehr länger warten und die Pflasterung ordnungsgemäß ausführen. Auch der derzeit noch gelbe Zebrastreifen über die Gartenstraße soll dann endgültig neu angelegt werden.  „Der Investor muss dann für mögliche Schäden aufkommen, die später beim Bau des geplanten Projektes entstehen“, sagte Middelberg.

Damit soll auch die von zahlreichen Verkehrsteilnehmer unübersichtliche Situation beim Einbiegen in den Steinweg gestalterisch verbessert werden. „Das muss dringend passieren“, sagte ein Anwohner in der Ausschusssitzung. Immer wieder würden Autos, die aus der Nordstraße kommen, schräg in den Steinweg hineinfahren. „Dann besteht große Unfallgefahr, vor allem wenn Radfahrer entgegenkommen“, sagte der Gehrdener. 

Unübersichtlich: Die Einfahrt in den Steinweg soll durch unterschiedliche Pflasterungen besser kenntlich gemacht werden. Quelle: Wirausky

Der Hinweis, dass die Stadt mit zweierlei Maß messe, und trotz der Bauarbeiten auf dem Grundstück des ehemaligen Gehrke-Hauses die Fußgängerzone in diesem Bereich schon neu gepflastert habe, wies Middelberg zurück. „Diese Baumaßnahme wird überwiegend über die Hornstraße abgewickelt“, sagte er.

Von Dirk Wirausky

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