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Hemmingen Deveser fordern ISEK wie in Arnum
Aus der Region Region Hannover Hemmingen Deveser fordern ISEK wie in Arnum
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00:19 10.02.2019
Die K221 führt durch das alte Dorf von Devese und weiter über die Brücke über die B3-Umgehungsstraße. Quelle: Andreas Zimmer
Devese/Arnum

Wer A sagt, muss auch D sagen: Das meint der Arbeitskreis Ortsentwicklung im Bürgerverein Devese und fordert ein sogenanntes teilräumliches Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für Devese – nach dem ISEK A für Arnum also ein ISEK D.

„Wir freuen uns mit den Arnumern“, schreibt der Arbeitskreis in einer Mitteilung. „Doch es wäre nicht gerecht, wenn der eine Ortsteil - in den Verkehrszahlen um die Hälfte entlastet – mit einer 9 Millionen Euro teuren Investition verschönert wird und der andere nicht nur die Belastung der neuen Ortsumgehung ertragen muss, sondern keine Perspektive auf Verbesserung der jetzt schon extremen Verkehrssituation an der Weetzener Landstraße (K 221) erhielte.“

Zurzeit ruhen die Planungen für Devese. Nach der Verkehrsfreigabe der B-3-neu, sie ist für Ende September 2019 vorgesehen, soll erst ein Jahr abgewartet werden, um zu beobachten, wie sich die Verkehrsströme in dieser Zeit entwickeln. Erst dann folgt das bisher geplante Ortsentwicklungskonzept.

Hemmingens Stadtplanerin Angela Anders erläuterte am Donnerstag gegenüber dieser Zeitung, die Verwaltung müsse erst noch prüfen, ob für Devese ein eigenes ISEK möglich sei. „Das ist ein neuer Aspekt“, sagte sie. Für Arnum gebe es nur deswegen ein ISEK, weil die Stadt damit bessere Chancen habe in die Städtebauförderung aufgenommen zu werden. Hinzu komme, dass Arnum als größter Hemminger Stadtteil ein sogenanntes „Grundzentrum mit Versorgungsfunktion“ sei. Devese sei deutlich kleiner, die Ortsdurchfahrt sei bereits saniert und ist und bleibe eine Regionsstraße. In Arnum ist das anders: Die derzeitige Ortsdurchfahrt (B3) ist eine Bundesstraße und geht voraussichtlich nächstes Jahr in städtischen Besitz über.

Der Bürgerverein Devese erhofft sich vor allem eine Entlastung der K221, an denen es sich als wichtige Querverbindung zwischen der B3 und der B217 oft staut. „Da wir uns in Devese kein Kulturhaus oder einen Blumenboulevard wie in Arnum erhoffen, beschränken sich die Maßnahmen im Wesentlichen auf eine Reduzierung des Verkehrs und eine Bepflanzung.“ Der Bürgerverein erklärt weiter: „Wir müssen das Rad der Ortsentwicklung nicht neu erfinden, darum ist ein Teil der Maßnahmen in Arnum auch in Devese anzusetzen: Kennzeichnung der Ortseingänge, Bepflanzung mit Alleebäumen an der K221 und mit Großgrün an der B-3-neu und den Ortsrändern.“

Mehr zum Thema finden Sie hier.

Von Andreas Zimmer

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