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Hemmingen Helfer räumen Gemeindehaus leer
Aus der Region Region Hannover Hemmingen Helfer räumen Gemeindehaus leer
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13:51 10.02.2019
Rund 30 Ehrenamtliche helfen beim Ausräumen des Gemeindehauses. Quelle: Stephanie Zerm
Arnum

Tische, Stühle, Bänke, Sofas: Rund 30 Helfer haben am Sonnabendvormittag alle Möbel aus dem Gemeindehaus der Arnumer Friedenskirchengemeinde an der Bockstraße getragen. Mit einem gemieteten kleinen Lastwagen fuhren die Umzugshelfer das Mobiliar in einen leerstehenden Laden an der B3 in Arnum.

Eigentümer Bernd-Dieter Wellhausen stellt die Fläche des einstigen Blumenladens am südlichen Ortseingang der Gemeinde samt Kellerraum kostenlos zur Verfügung, bis die Sanierung abgeschlossen ist. „Ich bin gefragt worden und habe sofort zugesagt“, sagte Wellhausen. Die Räume stünden zurzeit ohnehin leer und er helfe gerne – zumal er und seine Ehefrau ebenfalls Gemeindemitglieder seien.

Vier Lastwagen-Ladungen brachten die Helfer in die neue Lagerfläche. „Jetzt ist alles raus“, sagte Jochen Seidel, Vorsitzender des Kirchenvorstandes, erfreut, während er ins leergeräumte Gemeindehaus blickte.

Lediglich die Bücherstube ist noch vollständig eingerichtet. „Sie kommt erst im zweiten Bauabschnitt dran“, erläuterte Seidel. Zunächst sollen die beiden Küchenräume zusammengelegt, ein großer Bürgersaal eingebaut, die sanitären Anlagen saniert und der Brandschutz modernisiert werden. Dafür seien gleich mehrere Wände zu entfernen. Außerdem sollen neue Bodenbeläge verlegt und – wo nötig – auch neue Akustikdecken angebracht werden. „Der größte Brocken ist aber das Anheben des Bodens im großen Saal um 35 Zentimeter“, sagte Seidel. Bislang ist dieser nur über eine Treppe erreichbar und damit nicht barrierefrei.

In einem zweiten Bauabschnitt solle die Bücherei dann in das Foyer verlagert werden. „Dafür steht aber die Finanzierung noch nicht“, sagte Seidel.

Die Angebote von den Handwerksunternehmen für den ersten Bauabschnitt hat die Gemeinde bereits vorliegen. „Am Dienstag entscheidet der Kirchenvorstand über die Vergabe der Aufträge“, sagte Seidel. Am Mittwoch sollen die Firmen dann beauftragt werden. Insgesamt will die Gemeinde neun Betriebe mit der Sanierung betrauen – vom Maurer über Maler und Elektriker bis hin zu Bodenlegern. Laut Seidel wird der Umbau voraussichtlich Anfang März beginnen. Abgeschlossen sein sollen die Arbeiten spätestens im August.

Insgesamt kostet die Sanierung rund 450.000 Euro. 150.000 Euro davon zahlt der Kirchenkreis Laatzen-Springe. 125.000 Euro hat die Gemeinde mit dem Verkauf der ehemaligen Begegnungsstätte an die Stadt Hemmingen 2016 erzielt. Zusätzlich bezuschusst die Aktion Mensch den Umbau mit 28.000 Euro und die Stadt Hemmingen mit 30.000 Euro. Den Rest der Kosten, also 117.000 Euro, bestreitet die Friedensgemeinde.

Von Stephanie Zerm

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