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Hemmingen Konzept Hemmingen 2030: Entscheidung vertagt
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17:05 26.10.2018
Hemmingen bezeichnet sich gern als familienfreundliche Stadt im Grünen. Das soll auch künftig so bleiben. Der Stadtpark in Hemmingen-Westerfeld ist eine Vision. In dem vorhandenen Grünzug zwischen Tennisplätzen und dem alten Dorf gibt es schon einige Pflanzanlagen und Sitzbänke (Bild). Quelle: Andreas Zimmer
Hemmingen

Es ist nicht so einfach über die Zukunft zu diskutieren. Das zeigt sich gerade in Hemmingen. Der Rat will jetzt doch erst im März 2019 über das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) 2030 beschließen. Geplant war dies zuletzt für den 29. November dieses Jahres, aber stets mit dem Hinweis, wenn noch Unklarheiten sein sollten, dann ließe sich die Entscheidung auch vertagen. Zumal nun erst einmal ein anderes umfangreiches Werk ansteht: der Etatentwurf für 2019.

Der am Donnerstagabend vertraulich tagende Verwaltungsausschuss hat sich auf den neuen ISEK-Termin im März festgelegt. Das teilte Bürgermeister Claus Schacht auf Anfrage dieser Zeitung mit. Schon im Fachausschuss vor einer Woche drehte es sich um die Frage: Wie verbindlich ist eigentlich das ISEK? Die Erste Stadträtin Regina Steinhoff sagte, das ISEK bilde die „Richtschnur für die Verwaltung nach politischen Schwerpunkten“, die Einzelplanung folge. Dennoch sollten sich die Kommunalpolitiker auf eine „Zeitschiene verständigen“. Das ist nun geschehen.

Bürgermeister Claus Schacht sieht das ISEK vor allem dazu, „einen Dialog in der Stadt anzuschieben“, wie er am Freitag gegenüber dieser Zeitung sagte. Das Konzept sei nie fertig, sondern immer ein Prozess. Im Flächennutzungsplan, der die Stadtentwicklung im Groben regelt, „werden die Ziele festgelegt und im ISEK mit Leben gefüllt“. Schacht nannte das Zukunftspapier „eine Mischung aus wesentlichen Kernaussagen und visionären Aspekten“.

Letzteres wird in der Politik anders gesehen. Die Bündnisgrünen kritisieren zum Beispiel, es sei weniger ein visionärer Entwurf, sondern vielmehr eine „Bestandsaufnahme mit mehreren Optionen“. So hatte es Ratsherr Joachim Steinmetz im Fachausschuss formuliert. Schacht sagte am Freitag, das sogenannte Haus der Bildung sei durchaus eine Vision. Dazu heißt es im ISEK-Entwurf: „Für die Hemminger Standorte der Volkshochschule ist eine Standortüberprüfung vorgesehen. Zusammen mit der Musikschule Hemmingen und dem Familienservicebüro soll über ein Haus der Bildung an zentraler Stelle nachgedacht werden.“ Die VHS hat ihre Geschäftsstelle zurzeit im Rathaus in Hemmingen-Westerfeld, die Musikschule ist in der Türmchenschule in Hemmingen-Westerfeld untergebracht und das Familienservicebüro in Räumen an der B3 in Arnum.

Wer im ISEK weiterblättert, stößt auf eine andere Vision:Hemmingen-Westerfeld soll einen Stadtpark erhalten. Dieser könnte an den Tennisplätzen an der Weetzener Landstraße beginnen und am Friedhof vorbei bis in Richtung Altes Dorf reichen. Ein Vorteil: An dieser Stelle gibt es schon einen Grünzug mit Sitzbänken und Pflanzanlagen.

Der Bürgermeister äußerte aber auch Verständnis für den März-Termin. In Hemmingen gebe es zurzeit viele große Themen, deren Beratung Zeit brauchen. Man dürfe nicht vergessen, dass die Kommunalpolitiker ihren Aufgaben nach Feierabend nachgehen.

Von Andreas Zimmer

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