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Hemmingen FDP fordert: Radarmesspunkte offenlegen
Aus der Region Region Hannover Hemmingen FDP fordert: Radarmesspunkte offenlegen
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00:48 22.04.2018
Die Stadt wil Temposünder mit einer eigenen Radarpistole messen. (Symbolbild) Quelle: Pandis Media
Hemmingen

 Die Hemminger FDP möchte es jetzt genau wissen: Wo sind die 43 Stellen, an denen die Stadt mit ihrer neuen mobilen Radarpistole messen will. In einem offenen Brief an Bürgermeister Claus Schacht wollen die Liberalen noch zwei weitere Fragen geklärt wissen.

Eine lautet: Wird die Stadt die Öffentlichkeit über diese Stellen informieren, zum Beispiel auf der Webseite der Stadt? Parteichef Markus Hofman schreibt außerdem: „Wie viele und welche dieser Stellen wurden auf der Grundlage der Erkenntnisse aus der örtlichen Unfalluntersuchung von der zuständigen Polizei als Gefahrstellen eingestuft?“

Die FDP hatte den geplanten Kauf der Radarpistole bereits im Vorfeld kritisiert. In seinem Brief merkt Hofmann an: „Offenbar sind die Ratsfraktionen so beeindruckt von der großen Zahl der Gefahrpunkte im Hemminger Straßennetz, dass sie im Fachausschuss einstimmig für die Anschaffung der Radarpistole votiert haben.“ In jener Ausschusssitzung hatte die Verwaltung zu bedenken gegeben, dass die Zahl der Gefahrenstellen auch deswegen so hoch sei, weil jede Fahrbahnrichtung einzeln zähle. Hinzu komme, dass es zum Beispiel allein an langen Strecken wie auf der Berliner Straße in Hemmingen-Westerfeld etliche Messpunkte gibt.

Die Radarpistole kostet laut Stadtverwaltung etwa 37.000 Euro. Hinzu kommen jährlich 57.000 Euro an Personalkosten. Vor etwa 15 Jahren, als Hemmingen schon ein eigenes Radargerät hatte, hatte die Stadt nach ihren Angaben damals jährlich rund 4000 Raser erwischt. Zwischenzeitlich hatte sie sich ein Gerät mit Pattensen geteilt.

Von Andreas Zimmer

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