Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Hemmingen Weetzener Landstraße: Gutachten wird vorgestellt
Aus der Region Region Hannover Hemmingen Weetzener Landstraße: Gutachten wird vorgestellt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 22.06.2018
Der Gehweg (Bildmitte) in Höhe des Netto-Marktes an der Weetzener Landstraße soll zum gemeinsamen Geh- und Radweg werden. Dafür müsste die Straße ausgebaut werden. Die Folge: Die vordere Parkplatzreihe (in der linken Bildhälfte) würde entfallen. Quelle: Andreas Zimmer
Hemmingen-Westerfeld/Devese

Sie ist an der Grenze ihrer Kapazität: Zu Spitzenzeiten quält sich der Verkehr auf der Weetzener Landstraße, die durch Hemmingen-Westerfeld und Devese führt. Im Hemminger Stadtgebiet ist sie mittlerweile die Straße nach der B3 mit dem meisten Verkehr. Was kann getan werden?

Aufschluss soll eine Verkehrsuntersuchung geben. Die Region Hannover hat dafür ein Planungsbüro beauftragt. Die Ergebnisse sollen am Donnerstag, 23. August, im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt vorgestellt werden. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 19 Uhr im Ratssaal.

Eines deutet sich bereits an: Die Weetzener Landstraße soll ausgebaut werden. Denn mit dem in einigen Jahren geplanten Quartier, einem Gebäudeensemble nach den Plänen von Max Dudler, an der Kreuzung mit der B3 werden laut Prognose noch mehr Fahrzeuge auf der Weetzener Landstraße sein. Das Büro SHP Ingenieure aus Hannover geht von jeweils 2000 Zu- und Abfahrten aus. Die meisten Fahrer wollen dann voraussichtlich zum geplanten Ärztehaus. Der Investor für das Quartier hat bei SHP eine Verkehrsuntersuchung in Auftrag gegeben. Dasselbe Büro untersucht die Weetzener Landstraße auch im Auftrag der Region.

Der Ingenieur Wolfgang Haller gibt zu bedenken, dass sich der Verkehr auf der heutigen B3 nach der Freigabe der Umgehungsstraße Ende 2019 etwa halbieren wird. Außerdem wird die Weetzener Landstraße entlastet, wenn die Alfred-Bentz-Straße als neuer Zubringer zur B-3-Umgehungsstraße fungiert. Ziel müsse sein, viele Fahrer mit dem Ziel Dudler-Bau gar nicht erst auf die Weetzener Landstraße zu lenken, sondern zum Beispiel von der B3 und über die Carl-Zeiss-Straße auf das Quartier-Gelände. Eine Lösung auf der B3, also der Göttinger Landstraße in Richtung Arnum, könnte somit eine Rechtsabbiegerspur zum Quartier sein. Wer zurzeit in das Gewerbegebiet möchte, muss bereits an der Gutenbergstraße abbiegen, also in Höhe der Aral-Tankstelle.

„Eine andere Lösung wäre eine Linksabbiegerspur von der Weetzener Landstraße zur Heinrich-Hertz-Straße“, sagt Haller. „Die brauchen wir eigentlich schon heute.“ Dort gibt es zurzeit nur eine Fahrspur. Der Bereich ist durch eine Ampel geregelt. Axel Schedler, Fachbereichsleiter in der Stadtverwaltung, warnt vor einer Baustelle auf der Weetzener Landstraße in nächster Zeit. Der richtige Zeitpunkt wäre erst nach der Freigabe der Umgehungsstraße und noch vor dem Bau des Quartiers.

Wolfgang Haller erläutert ferner, dass viele ober- und unterirdische Parkplätze im Quartier frei werden, wenn die Büroangestellten und die Besucher der Büros nach Hause fahren. Fitnesscenter und Gastronomie haben ihre Spitzenzeiten abends. Deren Besucher könnten dann auf diese freien Parkplätze ausweichen.

Auch die Situation für Radfahrer an der Weetzener Landstraße soll sich verbessern. Haller zufolge könnte in Höhe des Netto-Marktes ein gemeinsamer Geh- und Radweg entstehen. Dafür wäre ein etwa sieben Meter breiter Streifen als Grunderwerb vorzusehen. Das wäre die gesamte vordere Reihe der Parkplätze des Netto-Marktes zur Weetzener Landstraße hin.

Von Andreas Zimmer

Der bauhof hat seine Sommerpause begonnen. Traditionell wurde sie mit der Old Virginny Jazzband um den Arnumer Posaunisten Ulrich Petersen eingeläutet. Das Kulturzentrum war ausverkauft.

18.06.2018

So sieht eine Fanmeile aus: Entlang der Redener Straße in Harkenbleck ist es weltmeisterlich geworden. Während der Fußball-WM zieren zum Beispiel Flaggen und Trikots die Zäune und Hauswände.

21.06.2018

Feueralarm im Haus Rosenpark in Hemmingen-Westerfeld: Zwar hatte die Meldeanlage am Montag gegen 13.50 Uhr ausgelöst, doch es gab keinen Brand. Warum der Melder in der Küche Alarm schlug, ist unklar.

18.06.2018