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Hemmingen Neue Förderung für Vorschulkinder
Aus der Region Region Hannover Hemmingen Neue Förderung für Vorschulkinder
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00:17 24.06.2018
Interesse am Hippy-Angebot: AWO-Koordinatorin Nurcan Kuru (von links) beantwortet Fragen der Arnumerin Jennifer Zwiener auf dem Marktplatz. Hemmingens Gleichstellungsbeauftragte Diana Sandvoß tauscht sich mit AWO-Mitarbeiterin Anja Fabig aus. Quelle: Christian Degener
Hemmingen

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) bietet ab Herbst in Hemmingen erstmals das Förderprogramm Hippy für Vorschulkinder an. „Das Programm gibt es auf internationaler Ebene schon seit mehr als 40 Jahren“, erläuterte Hippy-Koordinatorin Nurcan Kuru bei einer Pressekonferenz am Donnerstag im Hemminger Rathaus. Der Name Hippy steht dabei für „Home Interaction for Parents and Preschool Youngsters“, was mit „Interaktion zu Hause für Eltern und Vorschulkinder“ übersetzt werden kann.

Das Diakonische Werk hatte das Programm in Hannover erstmals im Jahr 2005 angeboten, seit 2007 wird es von der AWO koordiniert. „Wir freuen uns, dass jetzt nach Hannover mit Hemmingen eine weitere Kommune aus der Region daran teilnimmt“, sagt Kuru. Verantwortlich dafür ist die Hemminger Gleichstellungsbeauftragte und Koordinatorin des Bündnisses für Familie, Diana Sandvoß. „Ich hatte mich bei der Region Hannover nach Hilfsprogrammen für Vorschulkinder erkundigt. Dieses hat mich überzeugt“, sagt Sandvoß. Träger des mit Geld von der Region Hannover geförderten Programms ist die AWO, die Stadt Hemmingen steht helfend zur Seite. So hat Sandvoß zum Beispiel die nötigen Räumlichkeiten für die Gruppentreffen im Zuge des Programms organisiert, die in dem städtischen Gebäude an der Heinrich-Hertz-Straße 23 stattfinden sollen.

Wer an dem Programm teilnimmt, bekommt regelmäßig Besuch von einem von der AWO geschulten ehrenamtlichen Berater. „Es sind keine ausgebildeten Pädagogen“, sagt Kuru. Das Programm ist auf zwei Jahre ausgelegt, also für Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren. Der Berater bringt in dieser Zeit insgesamt sechs Bücher und 30 weitere Hefte mit Erläuterungen mit und schult den Elternteil, der gemeinsam mit dem Kind an dem Programm teilnehmen will. „Meistens sind es die Mütter, die sich darum kümmern“, sagt Kuru.

Der betreffende Elternteil und das Kind sollen sich dann täglich 15 bis 20 Minuten mit den Büchern beschäftigen. „Es sind viele spielerische Aufgaben mit Basteln und Gesang“, sagt Kuru. Jeweils im wöchentlichen Wechsel besucht der Berater die Familie, und die teilnehmenden Familien treffen sich miteinander. Zu den Gruppentreffen können die Familien auch bestimmte Themen vorschlagen. „Klassiker sind zum Beispiel die Trotzphase oder Erste Hilfe am Kind. Letzteres ist kein pädagogisches Thema, aber auch dort können wir helfen“, meint Nuru. Ihrer Erfahrung nach freuen sich auch viele Eltern über die Möglichkeit des Austausches untereinander.

Am Ende der zwei Jahre bekommen die Kinder eine Medaille und ein Diplom. „Auch für Eltern ist die Teilnahme an dem Hippy-Programm meist etwas Besonders. Die Mama ist dann die erste Lehrerin ihres Kindes“, sagt Kuru. Die AWO-Beraterin für das Programm wohnt selbst in Hemmingen. „Es ist wichtig, dass die Berater auch vor Ort vernetzt sind und die Strukturen kennen“, meint sie

Das Programm ist für die teilnehmenden Familien kostenlos. Zurzeit sind noch Plätze frei. Für weitere Informationen stehen Kuru unter der Telefonnummer (0511) 219 78 172 und Sandvoß unter (0511) 410 31 77 zur Verfügung. Details stellt die AWO zudem im Internet auf ihrer Seite awo-hannover.de vor.

Von Tobias Lehmann

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