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Isernhagen Kirchhorster Feuerwehr gewinnt drei Aktive
Aus der Region Region Hannover Isernhagen Kirchhorster Feuerwehr gewinnt drei Aktive
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00:34 13.06.2018
Neumitglied Eddi Ahrendt (rechts) versucht sich unter Anleitung von Feuerwehrmann Maurice Fahsmann mit dem Gerät für technische Hilfeleistungen am Riesenjenga. Quelle: Sandra Köhler
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Kirchhorst

Hartnäckigkeit wird belohnt: Drei neue Aktive und neun neue Fördermitglieder hat die Ortsfeuerwehr Kirchhorst aufgrund ihrer massiven und pfiffigen Werbung in eigener Sache beim Infonachmittag am Sonnabend gewinnen können. Damit ist die Sollstärke der aktiven Feuerwehr zwar immer noch nicht erreicht – diese liegt bei 28 – aber der Weckruf ist angekommen. Insgesamt 20 Interessierte hatten sich am Feuerwehrhaus eingefunden und sich von Ortsbrandmeister Arne Zilling und dessen Kameraden informieren lassen.

Mit Eddi Ahrendt hatte sich direkt nach der Löschkübel-Verteilaktion der Feuerwehrleute eine Woche zuvor der erste Neuzugang für die aktive Abteilung gemeldet. „Ich hatte mir vorher gar keine Gedanken drüber gemacht. Und fragte mich dann: warum eigentlich nicht?“ sagte der 19-Jährige. Er sei gleich gut aufgenommen worden. Beim Infotag, der bewusst nicht als Tag der offenen Tür gestaltet worden war, versuchte er unter Anleitung von Maurice Fahsmann, mit Hydraulikspreizer und -schere ein Riesenjenga zu bewältigen. „Im Einsatz müssen wir ja auch oft improvisieren“, sagte der Ortsbrandmeister: „Da ist das eine gute Übung.“

Kirsten Berkemeier und Lennard üben angeleitet von Sven Sager das gezielte Spritzen mit dem Schlauch. Quelle: Sandra Köhler

Zilling hatte zuerst befürchtet, dass der Infotag nicht allzu viele Kirchhorster anlocken würde. Er war dann aber positiv überrascht, als sich bereits kurz vor 15 Uhr mit Daniel Berkemeier einer der Kirchhorster Neubürger sehen ließ. Und sogleich ernsthaftes Interesse bekundete. „An unserem früheren Wohnort musste auch schon einmal die Feuerwehr zu uns kommen und den Keller auspumpen. Wenn es keine Feuerwehrleute mehr gibt, dann kommt auch keiner.“ Somit habe er sich – nach Studium und Auslandsaufenthalt in Kirchhorst heimisch geworden – entschlossen, mitzumachen. Auch Berkemeiers Frau Kirsten, die sich mit Sohn Lennard beim Spritzen am Schlauch versuchte, fand die vorausgegangene Von-Tür-zu-Tür- Werbeaktion mit den Löschkübeln ausgesprochen gut: „Findet man einen Flyer im Briefkasten, landet der gleich im Altpapier. So aber kommt man ins Denken.“

Die als Gegenleistung für zehn neue aktive Mitglieder ausgelobte Fahrradrunde unter Atemschutz durch Kirchhorst - Bonbons für die Kinder am Wegesrand inklusive - werden die Feuerwehrleute aktuell also noch nicht in Angriff nehmen müssen. Doch weitere Mitstreiter für den Dienst an der Allgemeinheit dürfen sich ja auch jetzt gern noch melden.

Von Sandra Köhler

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